• SV Cheruskia Laggenbeck spendet alten Fuß- und Vollyball Bällen ein zweites (Sport)Leben

    Irgendwann muss man sich auch von benutztem Sportmaterial einmal trennen, dachten sich die Jugendfußball Abteilung sowie die Volleyballer von Cheruskia Laggenbeck jüngst und sortierten ihre alten Sportbälle aus. Bälle, die der Verein nicht mehr nutzt, können in anderen Ländern jedoch noch viele Monate weiter bespielt werden. So entschlossen sie die Cheruskia Vereinsverantwortlichen die ausgedienten Bällen nicht einfach zu entsorgen, sondern sei einem wohltätigen Projekt in Mwanza/Tansania zu spenden um den Sport in Afrika zu fördern. 

    Diese gute Idee setzte Frank Heilmann, Leiter der SVC Jugendabteilung mit Begeisterung um und setzte sich mit dem Verein Sport Charity in Verbindung. 

    Die Sports Charity ist ein gemeinnütziges deutsch-tansanisches Entwicklungsprojekt in Mwanza. Sport Charity fördert den systematischen Ausbau der vier populärsten Mannschaftssportarten im Land: Fußball, Volleyball, Basketball und Netball. Ihr Ziel ist es, eine nachhaltige Infra- und Vereinsstruktur in Mwanza aufzubauen: Mit Mannschaften von jung bis alt über unterschiedliche Sportarten und Geschlechter hinweg. Gemeinsam mit der lokalen Verwaltung baut Sport Charity Sportstätten, fördert Vereinsgründungen und bildet gemeinsam mit den lokalen Sportverbänden ehrenamtliche Trainer sportlich und pädagogisch aus.

    Somit gehen ca. Hundert Bälle des Sportvereins aus Laggenbeck auf den langen Seeweg nach Tansania um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Mwanza die Möglichkeit zu geben, regelmäßig gemeinsam in organisierten Vereinen Sport betreiben zu können.

    Weitere infos unter: Sports Charity Mwanza

    Bildunterschrift: 

    Frank Heilmann (rechts) Jugendabteilungsleiter SV Cheruskia Laggenbeck bei der Ballspendenübergabe eines Vertreters des Wohltätigkeitsvereins Sport Charity 

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  • 100 Jahre SVC Laggenbeck: die Fußballabteilung

    Eine wechselvolle Geschichte

    Von Holger Luck

    LAGGENBECK. Der SV Cheruskia Laggenbeck feiert in diesem Jahr einen besonders runden Geburtstag. Aus diesem Grund stellen wir die Sparten des Vereins nacheinander vor. Heute geht es um die Fußball-Senioren, mit denen die Vereinsgeschichte vor 100 Jahren ihren Anfang nahm.

    Es sind harte Zeiten für Fußballfans. Auch und gerade für die des SV Cheruskia Laggenbeck. Nachdem der Ball dort seit 100 Jahren rollt, ist er ausgerechnet im Jubiläumsjahr wegen der Corona-Pandemie zum Stillstand gekommen. Inzwischen steht fest, dass die Saison nicht zu Ende gespielt wird, wobei kein Verein aus seiner Klasse absteigen soll. Eigentlich gar nicht schlecht für die bei Saisonabbruch stark abstiegsbedrohte 1. Herrenmannschaft des SVC. „Wir hätten den Klassenerhalt in der Bezirksliga aber auch geschafft, wenn die Saison zu Ende gespielt worden wäre“, ist sich Senioren-Obmann Hendrik Artmeyer sicher. Gemeinsam mit Ralph Rotter leitet er derzeit den SVC-Seniorenfußball, dessen wechselvolle Geschichte im Jahr 1920 begann.

    Der Initialzündung durch SVC-Fußball-Pionier Carl-Heinz Keller wurde in den vergangenen Wochen bereits ausgiebig gedacht. Nach der Vereinsgründung entwickelten sich die Cheruskia-Kicker schnell zur festen Größe im regionalen Fußballgeschehen. Und fast von Beginn an stand ihnen eine treue Fangemeinde zur Seite, die über die Jahre mit den Aktiven gefiebert, gelitten und manches Spiel zum unvergesslichen Fußballereignis gemacht hat. Zum Beispiel im Jahr 1962, als der Mannschaft um den damaligen Trainer Fritz Suhre erstmals der Aufstieg zur Bezirksklasse gelang. Das entscheidende Spiel wurde auswärts mit 4:2 gegen den VfL Büren gewonnen. 800 Fans waren zur Unterstützung mitgereist, am Abend gab es spontane Feiern im Brückenort. Viele Jahre pendelten die SVC-Fußballer dann zwischen Kreis- und Bezirksliga, mit längeren Phasen in der höheren Spielklasse, und sogar einem zweijährigen Gastspiel in der Landesliga (1985-87), das bisher allerdings einmalig blieb.

    Zu den Sternstunden im SVC-Fußball gehört ohne Zweifel der jüngste Wiederaufstieg in die Bezirksliga, der 2018 mit Trainer Nico Fehlhauer, nach mehr als 15 Jahren Kreisliga, gelang. Auch hier hatten neben der Mannschaft die Fans gehörigen Anteil am Erfolg, meint SVC-Vorsitzender Michael Jankowski: „Auf unserem Weg zurück in die Bezirksliga hat sich eine tolle Fankultur etabliert, die wir als Vorstand nach Kräften unterstützen.“ Überall, so der SVC-Vorsitzende, seien die Laggenbecker Fußballer und ihre Fans gern gesehene Gäste. Auch Abteilungsleiter Artmeyer freut sich über die Zuschauerunterstützung: „Zu ihren Auswärtsspielen wird unsere Bezirksligamannschaft im Schnitt immer von 40 Fans begleitet.“

    Zwischen den beiden, frenetisch gefeierten Aufstiegserfolgen liegen nicht nur fast 60 Vereinsjahre, sondern auch Welten, was die Bedingungen für Aktive und Zuschauer angeht. Nach den Anfängen auf einer Wiese im Aatal, der ersten festen Spielstätte auf dem Hünhügel und dem ungeliebten Platz an der Bocketaler Straße, haben die SVC-Fußballer seit Anfang der 2000er Jahre im Sportpark an der Jahnstraße ihre Heimat gefunden. Einen Tennenplatz gab es dort bereits seit 1979, inzwischen stehen zwei Rasenplätze und seit 2014 ein Kunstrasenplatz zur Verfügung, der mit viel Eigeninitiative realisiert wurde.

    Auch die Bedingungen für Fans sind im Sportpark inzwischen top: Eine schicke Tribüne (seit 2003), eine ordentliche Tontechnik, die den Stadionsprechern zur Verfügung steht, und nicht zuletzt eine große LED-Videowand machen die Heimspiele zu Fußball-Erlebnissen der besonderen Art. Gerade in diesem Zusammenhang seien als dritte Säule des SVC-Fußballs unbedingt die Sponsoren zu nennen, wie Michael Jankowski betont. Sie hätten, neben dem tatkräftigen Engagement der Mitglieder, dafür gesorgt, dass dem Verein nur wenig Kosten entstanden seien für die komfortable Ausstattung des Stadions. Von der profitieren übrigens seit ein paar Jahren auch rund 30 Fußballerinnen. In der Saison 2014/15 ging erstmals eine gemischte Damenmannschaft mit Spielerinnen des SVC sowie aus Ibbenbüren und Westerkappeln in der Kreisliga A an den Start. Nach vorübergehendem Aufstieg in die Bezirksliga stellen die SVC-Damen inzwischen zwei Mannschaften in der Kreisliga A, und der Damenfußball hat sich nachhaltig im Verein etabliert.

    Infos und Wissenswertes

    Aktuell hat der SVC-Seniorenfußball 332 Mitglieder. Geleitet wird die Abteilung von Ralph Rotter und Hendrik Artmeyer. Die erste von vier Herrenmannschaften spielt weiterhin in der Bezirksliga und wird von Vladan Dindic trainiert. Aufgrund des erreichten Relegationsplatzes wird die 2. Mannschaft nächste Saison in der Kreisliga A spielen. Es gibt zwei Damenmannschaften, die 2019/20 in der Kreisliga A gespielt haben und von Tobias Pauliks und Florian Bock trainiert werden. Ob in der nächsten Saison ein oder zwei Damenteams an den Start gehen, ist noch offen. Damen-Obmann ist Frank Heilmann. Den „Alten Herren“ gehören rund 70 Fußballer an, nicht mehr alle sind aktiv. Gemeinsam mit den anderen Ibbenbürener Fußballvereinen hat der SV Cheruskia 2018 das Inklusionsfußballteam Ibbenbürener Kickers ins Leben gerufen. Vereinsübergreifend können hier Menschen mit und ohne Beeinträchtigung frei von Leistungsdruck Fußball spielen.

    »Wir hätten den Klassenerhalt in der Bezirksliga auch geschafft, wenn die Saison zu Ende gespielt worden wäre.«

    Hendrik Artmeyer

    „Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 2.6.2020 – Holger Luck (Autor)©ivz.medien GmbH & Co. KG, alle Rechte vorbehalten.“
    „Foto: ivz-aktuell.de, 1.6.2020 ©ivz.medien GmbH & Co. KG, alle Rechte vorbehalten.“

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  • Today We Prodly present: Das neue Trainerteam für unsere B-Jugend 02.06.2020

    Die neuen B-Jugendtrainerteams für die kommende Saison 2021/2022 stellen sich vor:

    Trotz der eingeschränkten Trainingsbedingungen hat Frank Heilmann, unser langjährige und sehr erfolgreiche Leiter unserer SVC Fußballjugendabteilung,  seine Abteilung  im Hintergrund hochgefahren und stellt die Weichen für unsere B-Jugend mit einem super Team ganz neu auf Erfolg.

    Jakob Keller übernimmt die Torwartausbildung, Luca Bajorath  verantwortet die Fitness und wird Co-Trainer, Nils Koopmann  hat das Amt der Mannschaftsverantwortlichen inne und Sean Marvin Fricke übernimmt die Verantwortung als Cheftrainer. Im Bild von Links nach Rechts.

    Alle vier jungen Erwachsenen spielen seit der Kindheit selbst Fußball im Verein und trainieren bereits seit mehreren Jahren Jugend- und Kindermannschaften des SVC. Zuletzt trainierten sie gemeinsam die C-Jugend von Cheruskia Laggenbeck und hatten große Chancen auf die Meisterschaft der Kreisliga B, bevor, ja bevor die Saison Aufgrund von Corona abgebrochen wurde. Auch der für Sean Fricke fest eingeplante Lehrgang für die B-Linzens (Chapeau) im Sommer wurde deswegen in den Herbst verschoben.

    „ Alle vier SVC Urgesteine wollen mit Spaß und Engagement  ihre B-Jugendlichen ausbilden, weiterentwickeln und möglichst attraktiven Fußball spielen. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und Spaß dabei und freuen uns über dieses exzellente super Team!“ freut sich Frank Heilmann über den super Gewinn für unseren Verein.

    Dein Verein- Deine Leidenschaft- Dein SV Cheruskia Laggenbeck

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  • SV Cheruskia Laggenbeck e.V. informiert über die 100-Jahr-Feierlichkeiten des SV Cheruskia Laggenbeck

    Liebe Vereinsmitglieder/innen, liebe Unterstützer/innen, liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen,

    es sollte ein grandioses Jahr 2020 werden. Wir wollten anlässlich zu unserem 100-jährigen Vereinsjubiläum mit einer Vielzahl von tollen Veranstaltungen glänzen. Beim Jubiläumsauftakt Anfang März hatte unser Vorsitzender Michael Jankowski noch gut lachen: Ganz knapp war unser Laggenbecker Verein mit dem Festauftakt zum 100-jährigen Bestehen vor den Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen her gekommen. Jetzt sieht sich unser Vorstand allerdings gezwungen, die beiden großen, für den 21./22. August geplanten öffentlichen Feierlichkeiten abzusagen.

    Die 100-Jahr-Feierlichkeiten des SV Cheruskia Laggenbeck für den 21./ 22. August 2020 werden hiermit abgesagt!

    Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Lange hatten wir gehofft, dass die Untersagung aller Großveranstaltungen bis zum 31. August vielleicht doch noch aufgehoben werden könnte. Aber selbst dann könnten wir aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen nicht so unbeschwert und dem Anlass entsprechend feiern. Um die Partys zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr durchführen zu können, müssten jetzt die logistischen Maßnahmen zur Einhaltung von Hygieneregeln etc. getroffen werden. Weil das mit weiteren Kosten verbunden ist, vor allem aber weil die Gesundheit aller an erster Stelle steht, haben wir uns entschlossen, die öffentliche 100-Jahr-Feierlichkeiten um ein Jahr zu verschieben. Das ist sehr traurig für uns alle, traurig für unser Organisationsteam, das einen fantastischen Job gemacht hat, und besonders traurig für unsere gebuchten Events, die DJs, die Profi-Band Royal Flash, dem Festwirt und dem Zeltverleiher, denen, wie vielen anderen auch, der Umsatz für 2020 weggebrochen ist.

    Auf vielfachen Wunsch werden nun am 27. und 28. August 2021 die Feierlichkeiten aber nachgeholt, und zwar am geplanten Ort (großes Dankschön an Musik Produktiv) und mit dem geplanten Programm.

    Laut Auskunft des Festwirts ist der Vorverkauf sehr gut angelaufen. So wurden bereits einige hundert Karten für die Samstagsveranstaltung mit der Band Royal Flash verkauft. Alle Karten behalten natürlich ihre Gültigkeit für den Ersatztermin im nächsten Jahr. Wer an den Termin 28. August 2021 verhindert ist, kann bereits gekaufte Karten bis Ende 2020 zu unseren Geschäftszeiten des Vereins, jeweils am 1. und 3. Montag eines Monats, in der Zeit von 18.45 Uhr bis 20.00 Uhr, kostenfrei stornieren. Wir möchten uns außerdem für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen und bitten um euer Verständnis. Auch wir hatten uns sehr auf die großen Partys gefreut.

    Mit sportlichen Grüßen,

    Vorstand SV Cheruskia Laggenbeck e.V.

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  • 100 Jahre SVC Laggenbeck: Tischtennisabteilung feiert Erfolge mit Weihnachtsturnier

    Pizzakartons in der Nacht

    Von Holger Luck

    LAGGENBECK. Der SV Cheruskia Laggenbeck ist 100 Jahre alt. Aus diesem Grund stellen wir die Sparten des Vereins nacheinander vor. Heute geht es um die Tischtennisabteilung, die mit dem Weihnachtsturnier einen echten SVC-Veranstaltungsklassiker etabliert hat.

    Das erste Weihnachtsturnier vom 26. bis 28. Dezember 1980 legte einen Start nach Maß hin: An drei Turniertagen spielten 504 Teilnehmer in Summe 41 Stunden Tischtennis. Die Spieltage dauerten jeweils bis tief in die Nacht, teilweise wurde in der Halle (damals war es noch die des Goethe-Gymnasiums) übernachtet. Mit alldem setzte das erste Turnier Maßstäbe, die in den Folgejahren nicht selten noch getoppt wurden.

    Als das Weihnachtsturnier seine Premiere feierte, spielte man beim SV Cheruskia bereits seit mehr als 30 Jahren Tischtennis. Und es war kein Zufall, dass die Turnier-Idee gerade in dieser Zeit, zu Beginn der 80er Jahre, geboren wurde. Damals erlebte die Abteilung ihre Blütezeit: Die Herrenmannschaft schaffte es bis in die Oberliga, die Damenmannschaft am Ende der 80er sogar in die Regionalliga, SVC-Spielerin Martha Wilke zählte zu den besten Seniorenspielerinnen Deutschlands, und die 1. Schülermannschaft wurde 1982 Westdeutscher Jugendmeister. „Wir mischten in diesen Jahren richtig gut mit“, sagt Peter Gaida-Runde. Der passionierte Tischtennisspieler erinnert sich gut, wie es mit dem Weihnachtsturnier seinen Anfang nahm: „Wir saßen eines Abends im Vereinslokal bei Sommermeyer zusammen, und plötzlich war der Plan eines großen, überregionalen Turniers auf dem Tisch.“ Die Konkurrenz zum Nachbarverein TVI, der damals schon mit seinem Osterturnier Erfolge feierte, habe da eine nicht unwesentliche Rolle gespielt, so Gaida-Runde augenzwinkernd: „Wir haben uns gedacht, das können wir auch.“

    Dass das nicht falsch gedacht war, zeigten die nächsten Jahre. Schnell etablierte sich das Tischtennis-Happening und lockte Spieler aus ganz Deutschland in den Brückenort, darunter immer wieder Tischtennis-Prominenz. Der SVC selbst stellte die meisten Sieger (65) in der Geschichte des Turniers, das natürlich auch die eine oder andere Anekdote schrieb. Reinhard Esch kennt sie alle. Nach Berthold Schmedt und Herbert Waltermann war er jahrzehntelang Hauptorganisator des Turniers und wurde in dieser Funktion erst 2016 von Lukas Gustenberg abgelöst. „Bei unserem Weihnachtsturnier kamen immer ganz viele Tischtennis-Verrückte zusammen. Eine Truppe von Arminia Ochtrup hat einmal nach Ende des Spieltages – also mitten in der Nacht – mit leeren Pizzakartons weitergespielt, weil die Jungs immer noch nicht genug hatten.“ Überhaupt wurde das Spielen bis tief in die Nacht zum legendären Markenzeichen des Turniers. Eine Geschichte ist in der Abteilung unvergessen: 1984 wurde der Sieg in der Spielklasse Herren A nicht ausgespielt, sonder per Los entschieden, weil die Akteure um 4 Uhr nachts nicht noch mal an die Platten wollten.

    Neben unvergesslichen Momenten bescherte das Turnier dem Organisationsteam aber auch jede Menge Arbeit. „Vor allem in den ersten Jahren war es ein enormer Organisationsaufwand“, erinnert sich Esch: An die 20 Tischtennisplatten und Spielfeldumrandungen mussten „bei den Nachbarvereinen zusammengeliehen“ werden, da die eigene Ausstattung nicht reichte. Die Bewirtung der regelmäßig über 500 Teilnehmer nahmen die Frauen der „Alten Herren“ in die Hand. Gaida-Runde: „Hier wie in vielen anderen Bereichen funktioniert unsere Abteilung als Familienbetrieb.“

    Heute ist man um einiges besser ausgestattet als damals und verfügt mit der Halle am Burgweg seit 1990 über einen idealen Austragungsort für das Turnier, das im Laufe der Jahre allerdings überschaubarer geworden ist. Gab es in der Anfangszeit noch drei oder sogar vier Spieltage sowie bis zu 561 Meldungen (Rekord 1990), so ging die Resonanz um die Jahrtausendwende deutlich zurück. Seit circa 20 Jahren wird deshalb nur noch an zwei Tagen (27. und 28. Dezember) gespielt.

    Wie das Weihnachtsturnier kocht die gesamte Abteilung inzwischen auf etwas kleinerer Flamme als in den Glanzzeiten der 70er bis 90er Jahre. Von bis zu sieben Herrenmannschaften sind aktuell zwei geblieben. Eine Damenmannschaft gibt es seit 2013 nicht mehr. Immerhin sind nach langen Jahren mit Nachwuchssorgen wieder zwei Schülermannschaften am Start. Übrigens befindet sich auch das Weihnachtsturnier wieder im Aufwind: Die Jubiläumsauflage 2019 verzeichnete mit 419 Aktiven die stärkste Beteiligung seit 20 Jahren.

    www.tischtennis.svc-laggenbeck.de

    Tischtennis im SVC

    Die 1946 gegründete Vereinssparte hat derzeit rund 70 Mitglieder. Abteilungsleiter ist Matthias Blom. Die 1. Herrenmannschaft spielt in der Landesliga, die 1. Schülermannschaft in der Bezirksliga. Um das Training kümmern sich Jürgen Bergjohann, Klaus Donnermeyer, Ute und Norbert Hergemöller, sowie Joel Bosse (Jugendwart).

    »Wir haben uns gedacht, das können wir auch.«

    Peter Gaida-Runde über die Ursprünge des Weihnachtsturniers

    Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 12.5.2020 – Holger Luck (Autor)©ivz.medien GmbH & Co. KG, alle Rechte vorbehalten.“; Beispiel Bilder: „Foto: ivz-aktuell.de, 12.5.2020 ©ivz.medien GmbH & Co. KG, alle Rechte vorbehalten.

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  • SV Cheruskia Laggenbeck nähen Masken

    Sportliche Aktivitäten sind in diesen besonderen Zeiten weiterhin nicht möglich, also hat die SVC Tanzgruppe „ Le Chauds Pieds“ auf einen Hilfeaufruf des Caritasverband Tecklenburger Land prompt und mit Tempo reagiert. Der Verband ist dringend an weiteren Mund-Nasen-Schutzmasken für das Personal in den Altenhilfe-Einrichtungen angewiesen. Um weiterhin genügende Mengen dieser dringend benötigten Materialien vorrätig zu haben, bittet der Caritasverband um ehrenamtliche Mithilfe aus der Bevölkerung.

    In einer eiligen Telefonkette war sich die ehemalige, sehr bekannte Cheruskia Laggenbeck Tanzgruppe „ Le Chauds Pieds“ schnell einig, dass man hier Hilfestellung geben möchte und muss.

    Das Material, gute alte Bettlaken welche aus den Schränken der Mütter stammten, wurde für die gute Sache gespendet. Da es im Moment schwer ist an das richtige Gummiband zu kommen, erhielten unsere fleißigen Näher und Näherinnen die geeigneten Bänder von der Caritas, nebst Nähanleitung, gestellt. Und somit sind unsere Vereinsmitglieder und Mitgliederinnen, natürlich Kontaktlos und jeder für sich, derzeit mit dem Nähen von Mund-Nasen-Schutzmasken beschäftigt und freuen sich ihren Anteil in dieser schwierigen Lebenssituation zu leisten.

    Wir danken den Initiatoren für die Umsetzung, Keller und den nähenden Teilnehmern. Es ist ein kleiner, aber in der Wirkung doch sehr hilfreicher Beitrag, um unsere älteren Mitbürger in den Altenhilfe- Einrichtungen zu schützen.

    Dein Verein- Deine Leidenschaft- Dein SV Cheruskia Laggenbeck

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  • In den Reha-Sportgruppen von Monika Pötter und Petra Scholtes trainieren die Aktiven für ihre Fitness und ihr körperliches Wohlbefinden.

    Von Holger Luck

    100 Jahre SV Cheruskia Laggenbeck: die Abteilung Gesundheitssport

    Sich einfach fit halten

    LAGGENBECK. Der SV Cheruskia Laggenbeck feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Aus diesem Grund stellen wir die Sparten des Vereins nacheinander vor. Diesmal ist es die Geschichte einer kleinen großen Familie. Heute geht es um die Abteilung Gesundheitssport.
    100 Jahre SVC Laggenbeck – das sind auch 100 Jahre sportliche Erfolge. Aber nicht in allen Sparten des Laggenbecker Sportvereins geht es um Siege, Punkte und Meisterschaften. Die Abteilung Gesundheitssport bietet jenen eine sportliche Heimat, die unter Anleitung ausgebildeter und zertifizierter Trainerinnen einfach die eigene Beweglichkeit verbessern, erhalten oder wieder herstellen möchten.
    Zwar ist der Gesundheitssport als Vereinssparte erst ein paar Jahre alt, aber die Tradition einzelner Gruppen geht weit in die Vereinsgeschichte zurück. So entstand bereits 1990 eine Herzsportgruppe, die es bis heute gibt. Inzwischen heißt sie etwas sperriger „Reha-Sport Orthopädie“ und wird von Monika Pötter trainiert.
    Ein Gruppenmitglied der ersten Stunde ist Günther Kinzel. Der heute 80-Jährige hatte damals drei Bypässe bekommen, litt unter Panikanfällen und fühlte sich körperlich alles andere als fit. „Das Training in der Herzsportgruppe hat mir zu der Zeit sehr geholfen, wieder ruhiger zu werden und mich in meinem Körper wohler zu fühlen“, sagt er rückblickend. Bis heute hält er der Gruppe die Treue: „Ich bin einfach dabei geblieben, weil mir die Gruppengemeinschaft so gut gefällt.“
    Grundsätzlich ist die Gesundheitssportabteilung allerdings von höherer Fluktuation geprägt, wie Abteilungsleiterin Monika Pötter erklärt: „Die Gesundheitsgruppen sind eher Durchgangsstationen. Zu uns kommen Menschen, auch Sportler aus den anderen Abteilungen, die ein bestimmtes gesundheitliches Problem haben und verlassen uns wieder, wenn das Problem im Griff ist.“
    Wer allerdings für einen Gesundheitssportkurs in den SVC eintritt, wechselt anschließend häufig zu einem der zahlreichen Breitensportangebote des Vereins. „Insofern trägt die Gesundheitssportabteilung einiges zur Vereinsbindung bei“, betont Petra Scholtes, die eine zweite Reha-Sportgruppe leitet.
    Noch ein Beispiel für Kontinuität im SVC-Gesundheitssport ist Britta Merschjann. Die 50-jährige Laggenbeckerin leitet seit 1993 die Wirbelsäulengymnastik für Menschen mit Rückenproblemen. Entsprechende Angebote hält sie heute für notwendiger denn je. Rückenschmerzen, Fehlhaltungen und Verspannungen durch Bewegungsmangel und überwiegend sitzende Tätigkeiten seien weitverbreitete Volksleiden, denen mit gezielten Übungen gut zu begegnen sei.
    Zwar hatte die Gründung einer eigenständigen Vereinssparte Gesundheitssport vor zwei Jahren in erster Linie organisatorische und abrechnungstechnische Gründe, SVC-Vorsitzender Michael Jankowski sieht darin aber auch ein Statement mit Blick auf den demografischen Wandel: „Wir wollen damit zeigen, dass wir als SV Cheruskia Laggenbeck auch jenen eine sportliche und soziale Heimat bieten, die im Alter fit bleiben wollen.“
    Die Übungsleiterinnen freuen sich über die Spartengründung und darüber, dass es bald auch einen eigenen Abteilungsetat geben soll. Wunschlos glücklich sind sie aber nicht. Vor allem die räumliche Situation könnte besser sein, da sind sich die drei einig. Trainingsorte sind unter anderem der Turnraum des Kindergartens Blumenwiese, sowie die alten Sporthallen der Hauptschule Laggenbeck und des Kepler-Gymnasiums. „Ein zentraler Raum für unsere Angebote wäre schon schön“, wünscht Monika Pötter einfach mal mit Blick auf die Zukunft.
    Am heutigen Freitag feiert der SVC seine große Eröffnungsfeier zum 100. Geburtstag. Beginn des Warm-ups ist um 19.30 Uhr im Saal Linnenschmidt. Um 20.15 Uhr startet das Programm, das der Verein vorbereitet hat.
    »Das Training in der Herzsportgruppe hat mir (…) sehr geholfen, wieder ruhiger zu werden und mich in meinem Körper wohler zu fühlen.«
    Günther Kinzel (80)
    Die Vereinssparte Gesundheitssport wurde Mitte 2018 gegründet. Abteilungsleiterin ist Monika Pötter. Aktuell trainieren in zwei Reha-Sportgruppen, zwei Wirbelsäulengymnastikgruppen, einer Faszial-Fitnessgruppe und einer Sitzgymnastikgruppe über 100 Vereinsmitglieder. Die Altersspanne der Aktiven liegt zwischen unter 30 und weit über 80 Jahren. Die Angebote der Abteilung richten sich an Menschen mit Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, Frauen und Männer, die beispielsweise an Osteoporose, Nacken- und Schulterproblemen, Morbus Bechterew, chronischem Rheuma oder anderen Beschwerden leiden. Für die Teilnahme an den Reha-Sportangeboten ist eine ärztliche Verordnung erforderlich.

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  • Der emotionale Höhepunkt: „Cheruskia, Cheruskia – Wir steh’n zu dir das ganze Jahr!“, beim Finale mit Vereinshymne des Cäcilienchors sangen alle Festgäste mit. Fotos: Holger Luck

    Von Claus Kossag und Holger Luck 06.03.2020

    Sportverein feiert eindrucksvoll/ Eine Erfolgsgeschichte

    „Cheruskia, wir steh´n zu dir“

    LAGGENBECK. „Cheruskia, Cheruskia – Wir steh’n zu dir das ganze Jahr!“ Der SV Cheruskia Laggenbeck feierte am Freitagabend sein 100-jähriges Bestehen, und die Vereinshymne eröffnete den Festakt emotional. Rund 150 geladene Gäste waren in den Saal Linnenschmidt nach Laggenbeck gekommen, und wer sich dem Sportverein besonders verbunden fühlte – also eigentlich alle Anwesenden – stimmte sofort kräftig ein. Fast dreieinhalb Stunden später erklang die Hymne ein zweites Mal und beendete, diesmal gesungen vom Cäcilienchor, den offiziellen Teil des Abends. Zwischen diesen sehr emotionalen Eckpunkten wurde ein Festprogramm präsentiert, das den Jubilar würdigte und dabei allerlei Unterhaltsames im Gepäck hatte.
    Der SVC-Vorsitzende Michael Jankowski blickte zurück auf 100 Jahre gelebte Gemeinschaft, ehrenamtliches und soziales Engagement sowie sportliche Erfolge. Das begann im Jahr 1920 mit den Gründern um Carl Keller, einem Dutzend junger Männer, die Fußball spielen wollten. Es war die Geburtsstunde des SVC, später Heimat von Generationen von Sportlern in Laggenbeck. Zählte der SVC im Jahr 1962 insgesamt 531 Mitglieder, wurde 1974 bereits die 1000er-Grenze überschritten. Aktuell hat der Verein 1570 aktive und passive Mitglieder und ist damit einer der größten Vereine in Ibbenbüren.
    Jankowski sagte, der Sportsgeist und die Ideale der Gründer seien geblieben. Der SVC fördere den Freizeit- und Breitensport, unterstütze den Leistungssport, achte das Ehrenamt. Der Verein sei offen für jedermann, gehe die Veränderungen und Herausforderungen für Sportvereine in aktuell nicht leichten Zeiten an. Der „Spirit“ von Cheruskia sei „Dein Verein, deine Leidenschaft“. 100 Jahre Cheruskia Laggenbeck, das sei vor allem eine Erfolgsgeschichte und das Ergebnis einer harmonischen Vereinskultur. Als Säulen des Vereins nannte Jankowski die Mitglieder, vor allem die ehrenamtlichen Funktionsträger in den inzwischen sieben Abteilungen. Jankowski dankte allen SVClern aber auch allen Laggenbecker Gruppen und Vereinen. Sie verbinde ein Ziel: „Unseren Stadtteil Laggenbeck nach vorne bringen.“
    Die erste stellvertretende Landrätin Gisela Köster sagte, 100 Jahre SVC, das sei das „Ergebnis einer großartigen Teamleistung“. Der Verein habe lokale Sport- und Zeitgeschichte geschrieben, vermittele soziale Werte und sei ein wertvoller Bestandteil des Lebens in Laggenbeck.
    Ibbenbürens Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer erklärte, der SVC habe allen Grund, „mit Stolz zurückzublicken“ auf seine Geschichte. Das habe 1920 mit „sympathischem Pioniergeist“ begonnen. Heute, nach 100 Jahren, wäre Laggenbeck, aber auch die Sportstadt Ibbenbüren, ohne diesen Verein ein ganzes Stück ärmer. Den 100 Jahre alten Jubilar bezeichnete Schrameyer als „topfit“.
    Frank Nottekämper, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Ibbenbüren, hob die Rolle des Großvereins SVC als wichtiger Teil der Ibbenbürener Sportfamilie hervor. Dieter Torz sagte im Namen des Turngaus Münsterland und des Westfälischen Turnerbundes, man sei stolz, „einen so innovativen Mehrspartenverein in unseren Reihen zu haben“.
    SVC-Ehrenvorsitzender Werner Sander erinnerte an viele bemerkenswerte Begebenheiten aus der Vereinsgeschichte. Er ziehe „den Hut vor vielen Leuten, die all die Jahre für den SVC gewirkt haben“.
    Den Reigen der Grußworte beschlossen Nachbarvereine. Andreas Sante (SV Dickenberg) gratulierte zu „100 Jahren super Vereinsarbeit“ und zu Mitgliedern, „die sich kümmern“. Volker Schwabe (ISV) lobte eine „tolle Gemeinschaft – deshalb funktioniert der SVC, deshalb funktioniert Laggenbeck so gut“. Jens Senger (SV Uffeln) sagte, Cheruskia sei ein „jung gebliebener und sympathischer Verein“.
    Für wohltuende Abwechslung im mehrstündigen Redemarathon sorgte ein buntes Rahmenprogramm. Dass auch dem letzten Redner noch die verdiente Aufmerksamkeit zuteil wurde, war nicht zuletzt Entertainer Stefan Rodefeld zu verdanken, der als Italiener Luigi durch den Abend führte, Redner und Programmpunkte originell anmoderierte und selbst mit mancher Showeinlage für Auflockerung sorgte. Ein umjubelter Höhepunkt auf der Bühne war der perfekt choreografierte und mit Schwarzlichteffekten toll umgesetzte Auftritt der legendären SVC-Showtanzgruppe „Les Chauds Pieds“. Die ehemaligen Leistungsturnerinnen der 1980er Jahre führten lebhaft vor Augen, welche dauerhaften Gemeinschaften die SVC-Vereinskultur hergebracht hat und wie kreativ sportliche Fähigkeiten in eine mitreißende Show umgesetzt werden können. Der erwähnte Cäcilienchor, ein von Ralf Junghöfer geleiteter Projektchor mit Sängerinnen aus Ibbenbüren und Umgebung, setzte mit seinen zwei Auftritten musikalische Akzente. SVC-Schals schwenkend sorgten die zehn Sängerinnen mit ihrer Interpretation der Vereinshymne für den emotionalen Höhepunkt des Abends.

    … Paul Krüer, langjähriger SVC-Geschäftsführer
    Wie hat sich der SVC während ihrer Amtszeit als Geschäftsführer entwickelt?
    Krüer: In praktischer Hinsicht ist da sicher die Vollendung der Sportanlagen an der Jahnstraße zu nennen. Aber auch die positive Entwicklung des Vereins in der Breite hat mich sehr gefreut.
    Vor welchen Herausforderungen sehen Sie den SVC in den nächsten Jahren?
    Krüer: Im Fokus muss die demografische Entwicklung stehen. Ihr sollte der Verein offen und mit entsprechenden Sportangeboten begegnen. Außerdem gilt es, die wachsenden bürokratischen Hürden in den Griff zu bekommen.
    Warum wird es immer schwerer, Menschen für ehrenamtliche Tätigkeiten im Verein zu gewinnen?
    Krüer: Wesentliche Gründe sind wohl, dass mehr und mehr Tätigkeiten Expertenwissen voraussetzen und dass der erforderliche Zeitaufwand stetig wächst.“-hl-

    „Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 3.3.2020 – Claus Kossag und Holger Luck (Autoren)©ivz.medien GmbH & Co. KG, alle Rechte vorbehalten.“

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  • Der Vorstand der Tennisabteilung des SVC Laggenbeck und der Vorsitzende des Hauptvereins Michael Jankowski.

    Foto: Nicole Lienemann

    Mitgliederversammlung der SVC Tennisabteilung

    Start in eine abwechslungsreiche und spannende Sommersaison

    Bei guter Stimmung versammelten sich auch in diesem Jahr wieder die Mitglieder der Tennisabteilung zur jährlichen Mitgliederversammlung.

    Zu Beginn der Veranstaltung berichtete Friedemann Blümel den anwesenden Mitgliedern von den sportlichen Aktivitäten in der zurückliegenden Tennissaison. Dazu zählen neben der Saisoneröffnung, ein Turnier für die Daheimgebliebenen in den Sommerferien, ein Juxturnier im Oktober sowie die Vereinsmeisterschaften zum Ende der Sommersaison. Auch das Tennis- Sommercamp fand mit fast 30 aktiven Kindern in der letzten Saison  wieder zahlreichen Zulauf. Um auch die nächste, junge Generation für den Tennissport zu begeistern, findet die nächste Auflage des Camps zu Beginn der Sommerferien auf der heimischen Anlage statt. Darüber hinaus gab es für die Mitglieder eine Vielzahl von geselligen Veranstaltungen. Erstmalig besuchten einige interessierte Tennisfreunde ein Spiel der Volleyballer Tecklenburger Land; welche im Gegenzug im Sommer zu einem Besuch auf die Anlage eingeladen sind.

    Zusätzlich berichtete er, dass die Renovierungsarbeiten rund um die neue Küche im Clubheim nun abgeschlossen sind und auch die letzten Sturmschäden des vergangenen Jahres beseitigt wurden. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei den vielen freiwilligen Helfern, ohne deren Hilfe der Verein nicht so gut und reibungslos funktionieren könnte.

    Sportwart André Köhler und Jugendwart Henry Stiller berichteten anschließend von den sportlichen Aktivitäten der gemeldeten fünf Mannschaften in der letzten Saison. Besonders erfolgreich waren dabei die erste Damenmannschaft und die Herren 60 Mannschaft der Tennisfreunde. Die Damen konnten sich den zweiten Platz in ihrer Gruppe sichern. Ebenfalls nur ein Spiel verloren die Herren 60, so dass sie am Ende der Saison einen souveränen zweiten Platz verbuchen konnten. Die junge Herrenmannschaft, die in ihrer zweiten Saison in das Turniergeschehen eingriff, konnten erste Erfolge verbuchen und konnten mit einem fünften Platz ihren Klassenerhalt sichern. Die Hobby-Herren und die Damen 30 erreichten einen Platz im hinteren Teil der Tabelle. Eine Jugendmannschaft konnte in der letzten Saison leider nicht gemeldet werden.

    Bei den anschließenden Wahlen wurden Klaus Fischer (Kassenwart), Ulrich M. Hadasch (Mitgliederbeauftragter), Henry Stiller (Jugendwart) und Holger Visse (1. Beisitzer) in ihren Ämtern bestätigt.

    Für die kommende Saison sind wieder zahlreiche Aktivitäten geplant. Die Saison der Laggenbecker Tennisfreunde startet am 25. April ab 14 Uhr mit einem Tennis- Mixed. Natürlich spielt das 100jährige Jubiläum des Hauptvereins eine Rolle. Der Vorsitzende des SVC Michael Jankowski nutzte die Gelegenheit und berichtete den Anwesenden kurz über die geplanten, festlichen Aktivitäten des Hauptvereins im Jubiläumsjahr. In diesem Zusammenhang präsentiert sich die Tennisabteilung am 18. Juli mit einem Tag „Rund um den Tennissport“ auf der heimischen Anlage. Alle interessierten Laggenbecker sind an diesem Tag herzlich eingeladen an Aktionen rund um den gelben Filzball teilzunehmen und dabei auch aktiv in das Geschehen einzugreifen.

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  • 100 Jahre Cheruskia Laggenbeck: Interview mit dem Vorsitzenden Michael Jankowski

    „… am Ende kommen sie wieder“

    Von Henning Meyer-Veer

    LAGGENBECK. Der SV Cheruskia Laggenbeck feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Im Gespräch mit unserem Medienhaus erklärt der Vorsitzende des SVC, Michael Jankowski, unter anderem, was genau das Besondere an diesem Verein ist.
    Herr Jankowski, was bedeuten 100 Jahre für einen Sportverein?
    Michael Jankowski: Für uns 100 Jahre Tradition, 100 Jahre blau-gelbe Familie und vor allem 100 Jahre sportliche Erinnerungen. Und auch im 100. Jahr sehe ich unseren Sportverein modern und erfolgreich aufgestellt.
    Ist der SVC ein so familiärer Verein?
    Jankowski: Definitiv. Ganz Laggenbeck ist überhaupt eine große Familie und der SVC von daher sowieso. Wir halten alle zusammen, wenn jemand gebraucht wird, sind alle da. Das ist Cheruskia Laggenbeck.
    Ist die Verwurzelung der Laggenbecker in ihrem Stadtteil ähnlich groß wie zum Beispiel in Püsselbüren oder Dörenthe?
    Jankowski: Ja, dadurch, dass wir ein bisschen von der Innenstadt abgekapselt sind. Bei Cheruskia ist es so, dass die Leute auch einmal in andere Vereine wechseln, am Ende aber immer wiederkommen.
    Was zeichnet den Verein außerhalb des familiären Aspektes noch aus?
    Jankowski: Was ich sehr wertschätze an diesem Verein, das ist nun mal dieser enorme Zusammenhalt; innerhalb der Abteilungen, unter den Übungsleitern. Das ist unser großes Plus.
    Kann man sich da auch streiten? Es gab da ja mal eine Mitgliederversammlung, bei der es um Beiträge ging…
    Jankowski (lacht): Ja, ich erinnere mich. Das war meine erste als Vorsitzender. Toller Start. In der Regel dauert das aber nur einen Tag, dann ist das auch wieder gut. Wir sind ein kleines Dorf, da kann man keinen langen Knatsch gebrauchen. Meinungsverschiedenheiten sehr wohl. Die sollte es sogar geben. Aber am Ende dient alles einem gemeinsamen Ziel. Auch mit den Anwohnern unserer Sportanlagen gab es – seit ich dabei bin – ein, zwei Mal Konflikte, aber die waren immer schnell zu lösen. In Laggenbeck redet man miteinander. Am besten an der Wurstbude im Stadion.
    Wie fühlt sich das an, einem solchen Verein vorzustehen?
    Jankowski: Auf der einen Seite bin stolz darauf, was wir die letzten Jahre alles erreicht haben, und auf die blau-gelbe Familie. Auf der anderen Seite ist es aber auch immer Belastung, weil man ja auch persönliche Ziele hat, die man mit dem Verein erreichen will. In einem Unternehmen geht manches schneller, in einem Sportverein mit viel Ehrenamt braucht es eben etwas mehr Zeit – und ich habe nicht so viel Geduld.
    Ist Hauptamtlichkeit für den SVC ein Thema?
    Jankowski: Das wird bei allen Sportvereinen ein Thema. Es wird immer schwieriger, alles im Ehrenamt zu bewältigen. Es kommen immer neue Dinge hinzu. Man steht in ständigem Wettbewerb mit anderen Vereinen – und mittlerweile nicht nur sportlich.
    Was wünscht sich der Verein zum 100.?
    Jankowski: Wenn ich einen Wunsch äußeren dürfte, dann würde ich mir wünschen, dass unsere Mitgliederanzahlen stabil bleiben, neu hinzugezogene Bürger in Laggenbeck ihre Kinder im Sportverein anmelden, dass der demografische Wandel zu stoppen wäre und dass die Jugend stärker sportlichen Aktivitäten nachgeht und nicht digitalen.
    Welche größeren Herausforderungen hat der Verein in den kommenden Jahren zu bewältigen?
    Jankowski: Der demografische Wandel, ganz klar. Entweder müssen wir uns neu aufstellen, um die Jugend wieder an den Verein zu binden – es gibt ja schon Sportvereine, die e-Sport betreiben, wobei Laggenbeck mit seinen 10000 Einwohnern dafür vielleicht nicht unbedingt prädestiniert ist. Die andere Möglichkeit ist es, das Angebot stärker nach der demografischen Struktur auszurichten. Zum Beispiel die Abteilung Rehasport ausbauen. Man muss gut zuhören, was die Leute wollen und wo die Entwicklung des Sports hingeht und sich eventuell auch neuen Sparten öffnen. Das machen wir aber auch.
    Und man braucht Räumlichkeiten – wie sieht es da beim SVC aus?
    Jankowski: Wir haben ein Problem, was das Vereinsheim betrifft. Wir haben seit einigen Jahren Fußballdamen bei uns, und die brauchen eine eigene Umkleidekabine. Daran hat man früher nicht gedacht. Wir weichen zum Duschen und Umziehen teilweise schon auf die Halle am Burgweg aus, aber das ist auf Dauer natürlich kein Zustand. Dieser Entwicklung der Fußballabteilung auch baulich nachzukommen, ist ein weiteres Ziel. Es ist ja unser Eigentum. Die Planungen dazu laufen.

    henning.meyer-veer@ivz-aktuell.de
    Quelle: Ibbenbürener Volkszeitung, 8.2.2020 – Henning Meyer-Veer(Autor)©ivz.medien GmbH & Co. KG, alle Rechte vorbehalten

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