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    IBBENBÜREN. Die Karnevalisten der Region waren wieder in hoher Aufruhe. Tausende feierten auf den Straßen im Tecklenburger Land den Straßenkarneval mit vielen Besuchern und Wagen sowie Fußgruppen.

    Mit großen Umzügen in Ibbenbüren, Hörstel, Obersteinbeck, Recke und Bevergern wurde großzügig Karneval gefeiert. In Ibbenbüren startete der Bürgerausschuss Ibbenbürener Karneval (BIK) um 15:11 Uhr vom Apollo-Kino-Center mit über 20 Wagen und ebenso viele Fußgruppen. Somit zogen über 800 Akteure durch die Straßen der Ibbenbürener Innenstadt.

    Ihr habt euch in der Galerie wiedergefunden und wollt es bekommen? Meldet euch bei Ahmann & Schlieker!

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    Die Familienstadt Ibbenbüren

    IBBENBÜREN. Der städtische Neujahrsempfang ist am Sonntag, der 12. Januar 2020, um 11 Uhr über die Bühne des Bürgerhauses Ibbenbüren gegangen. Die Veranstaltung war wie immer öffentlich, der Eintritt wie immer frei. Alle Bürger und Einwohner Ibbenbürens waren eingeladen, ein Bühnenprogramm aus Musik, Wortkunst, Bewegung und Gesprächen zu erleben.

    In Interviewrunden auf der Bühne waren dabei Hilfen für junge Familien ebenso ein Thema wie Aspekte der Kinderbetreuung in der jungen Stadt Ibbenbüren. Außerdem wurde im Gespräch der Fokus auf den künftigen Jugendrat Ibbenbürens gelenkt. Der Jugendrat wird im kommenden Jahr als Instrument der Beteiligung junger Ibbenbürener in Fragen politischer Planung an den Start gehen.

    Für musikalische Töne, verbale Akrobatik und tänzerische Action sorgten derweil gleich mehrere, zumeist junge Musik-, Tanz- und Wortkünstler. Abgerundet wurde das informative und unterhaltsame Bühnenprogramm durch einen anschließenden Umtrunk im Foyer des Bürgerhauses. Dort lud zudem ein Markt der Möglichkeiten dazu ein, an Infoständen miteinander ins Gespräch zu kommen.

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    11 Ibbenbürener zeigen eine Glaskugel (IVZ, 31.12.2019)

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    IBBENBÜREN. Die Feuershow on Ice auf der “ibb on Ice” ist seit Jahren fester Bestandteil des Programms. Das Team von Stephan Reuvekamp, “Endless on Fire”, konnte auch dieses Jahr mit dem Feuer beeindrucken

    Am Samstag, den 28. Dezember 2019, war es wieder Zeit zum staunen für Groß und Klein. Neben viel Funkenregen, Feuerfontänen und fliegenden Fackeln durften sich die Gäste von „ibb on Ice“ auf zahlreiche weitere Effekte freuen.

    FEUERSHOW ON ICE 2019
    FEUERSHOW ON ICE 2019

    Um 19.00 Uhr startete die 2-teilige „Feuershow on Ice“, die die Besucher mit allen Sinnen erleben konnten. In der Pause wird ab ca. 19.30 Uhr die Eisfläche für eine Eislaufzeit geöffnet, danach ging es weiter im Programm. Um ca. 20.45 Uhr kam das große Finale der Feuershow.

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    IBBENBÜREN. Die Eiskunstlauf Akademie Rheine e.V. interpretierte das von Millionen gefeierte Musical “Cats” von Sir Andrew Lioyd Webber auf der Ibbenbürener Eisbahn neu.

    Das Musical “Cats” lief ganze 15 Jahre lang in der Hamurger Oper und konnte Millionen Menschen überzeugen. Nun hatte die
    Eiskunstlauf Akademie Rheine e.V. die Ehre die eigene Neuinterpretation auf der eisig-coolsten Bühne im Umkreis aufzuführen. 30 junge Eisläuferinnen und Eisläufer verwandelten das Eis, in ihren Kostümen und mit der Originalmusik im Hintergrund,in eine atemberaubende Show.

    “Cats on Ice” war ein tolles Erlebnis!

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    Ibbenbürener zeigt eine Tüte Pommes. (IVZ, 16.12.2019)

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    IBBENBÜREN. Vor allem bei den kleinsten Besuchern gab es strahlende Gesichter, als Sinterklaas am Samstag gegen 15 Uhr von Bürgermeis­ter Marc Schrameyer an der Großen Straße begrüßt wurde.Von hier aus trat Sinterklaas seinen Gang durch die Innenstadt an. Alle Kinder, die sich noch etwas zum Weihnachtsfest wünschten, sich die beliebten „Pepernoten“ (Pfeffernüsse) abholen wollten oder einfach nur dem Schabernack der „Zwarten Pieten“ zuschauen wollten, waren herzlich dazu eingeladen, an diesem Tag die Ibbenbürener Innenstadt zu besuchen. Ab etwa 16.30 Uhr war der Sinterklaas samt seinem Gefolge an der Eisbahn. Dort konnten dann alle Stadtbummler und „ibb on Ice“-Fans den „Zwarten Pieten“ beim Eislaufen zugucken.

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    Eine Ibbenbürenerin zeigt ihr Busfahrticket. (IVZ, 5.12.2019)

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    Ein Ibbenbürener zeigt einen Büchereiausweis. (IVZ, 2.12.2019)

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    Ibbenbürener zeigt eine Rampe. (IVZ, 28.11.2019)

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    3 Ibbenbürenerinnen zeigen einen Geldschein. (IVZ, 10.11.2019)

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    IBBENBÜREN. Vor der Winterruhe endete die offizielle Saison des Jahres im Bergbaumuseum Ibbenbüren mit dem traditionellen “Tag der offenen Tür” am Sonntag, der 3. November.

    Das Museum hatte wieder einiges Neues und Altes zu bieten. und war von 10 bis 17 Uhr für alle geöffnet. Hierzu ludt die Museumsmannschaft mit Untersützung des Knappenvereins und des Museumsvereins Hüggel (Hasbergen) ein. Neben spannenden Fossilfunden aus dem hiesigen Kupferschiefer, der Rohstoffgewinnung und -nutzung in der Ibbenbürener Region. Dazu liegen Belege aus der Bergbausgeschichte während des 2. Weltkrieges bei und viele Maschienen, die unter Tage im Einsatz waren, könnten gründlich begutachtet und auch angefasst werden.

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    Ibbenbürener zeigt Kürbis (IVZ, 31.10.2019)

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    Vorerst:Was ist Battlefield?


    Laut elektrospieler: „In “Battlefield 1” haben Electronic Arts und Dice Ego-Shooter-Fans auf europäische Schlachtfelder des frühen 20. Jahrhunderts geführt, jetzt kehrt die Serie endgültig zu ihren Wurzeln zurück: “Battlefield 5” spielt wie die frühen Teile der Reihe vom dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Dabei nehmen Gefechte mit Boden-Vehikeln, Flugzeugen und sogar Wasserfahrzeugen einmal mehr eine wichtige Rolle ein, außerdem dürfen die fahr- und fliegbaren Untersätze für den Multiplayer-Modus modifiziert werden. Ebenfalls mit dabei: Ein Singleplayer-Modus, der innerhalb kurzer, aber knackiger “Short-Stories” zwar jede Menge Adrenalin, aber auch einen Hauch von Kriegs-Kritik versprüht.“

    Battlefield 5 kostenlos spielbar
    Battlefield 5 spielbar: 3 Wochenende kostenlos

    Battlefield im Oktober an 3 Wochenenden kostenlos spielbar!

    Battlefield 5 wird an drei Wochenenden im Oktober kostenlos spielbar sein. Der Actionshooter hat viele Fans von vorigen Teilen wie zum Beispiel Battlefield 1 sofort in den Bann gezogen. Doch lohnen sich die 60,00€ Kaufpreis. Besonders Kritiker warnen vor einem vorschnellen Kauf, man solle die Spiele vorher testen. Und dazu gibt es jetzt die perfekte Möglichkeit . Vom 10.10 bis zum 13.10.2019 gibt es verschiedene Multiplayer-Modi zum Testen. Außerdem kann man das Spiel vom 17. bis zum 20. Oktober 2019 sowie den 24. bis zum 27. Oktober 2019 kostenlos antesten, und vielleicht reicht es dann ja doch für einen Kauf.

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    Was ist am Mittwoch passiert?

    Am Mittwochnachmittag hat ein Mann versucht an einem stark-jüdischen Feiertag eine Synagoge im Paulusviertel in Halle mit Schussfeuer auf zu schießen. Zum Glück hatten die ca 70.80 jüdischen Insassen, die gerade am beten waren, die Synagoge stark verbarrikadiert. Der Mann hatte daraufhin selbst gebastelten Sprengstoff an der Tür angebracht. Glücklicherweise hielten die Türen der Synagoge stand. Als der Mann markte, dass er nicht möglich war die Türen aufzubrechen, schoss der Täter auf zwei Personen. Eine Frau und einen Mann der gerade am Dönerimbiss stand.

    Wer sind die Opfer?

    Insgesamt gab es zwei Tote und zwei schwer verletzte Personen, welche von dem Mutmaßlichen Täter verletzte und getötet worden waren. Bei der Frau handelt es sich um eine Bewohnerin der Stadt Halle. Die Frau hatte ihr 40. Lebensjahr erreicht. Sie war eine zufällig vorbeikommende Passantin, die durch Zufall an dem Tag zum Opfer eines Rechts-Radikalen wurde. Bei dem Mann handelte es sich um eine 20-Jährigen Mann.  Der aus Merseburg stammende Mann war gerade dabei, sich einen Döner am nahe gelegenen Dönerimbiss zu holen.

    Halle Anschlag
    Halle Anschlag

    Was ist bis jetzt über die Täter bekannt?

    Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich augenscheinlich um dem Deutschen Stephan B. Der aus Sachsen -Anhalt stammende Stephan, war 27 Jahre alt. Nach Horst Seehofer gibt es nach dem Generalbundesanwalt ausreichende Anhaltspunkte für einen möglichen rechtextremistischen Hintergrund.
    Nach Peter Frank wollte der mutmaßliche Täter ein Massaker anrichten. Nach Frank war es die Absicht des Täters, weltweite Wirkung mit dem Anschlag anrichten. Vorerst wollte der 27-Jährige anscheinend einen Anschlag auf eine Moschee oder ein „Linkes Zentrum“ ausüben.

    Video von der Tagesschau

    „Mich erfüllt Trauer über die Toten des gestrigen Tages, und ich ergreift Zorn über die nicht enden wollende Dummheit, Feigheit und Brutalität der Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft in unserem Land“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Donnerstagabend im gut gesicherten Jüdischen Museum in Berlin beim Festakt zum zehnjährigen Bestehen des jüdischen Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES). Doch einen Tag nach dem rechtsextremen Terroranschlag von Halle konnte der Bundespräsident nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, berichtet unser Mitarbeiter Rolf Brockschmidt. „Ich bin die dumpfe Verachtung leid, die kaum verhohlene Bereitschaft zu Gewalt, das offene Schüren von Hass gegen Minderheiten, gegen demokratische Institutionen in unserem Land“, sagte der Bundespräsident. „Ich bin es leid, dass Rechtsextremismus offen das Wort geredet wird und diese Borniertheit klammheimliche Zustimmung findet. Ich sage es deutlich: Wer dafür auch nur einen Funken Verständnis aufbringt, der macht sich schuldig.“ (Frank-Walter Steinmeier )

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    E-Zigaretten. Das steckt wirklich in ihnen:

    Sie werden immer bekannter. Viele nutzen sie, manche zum Spaß, andere als Zigaretten ersatz. Doch sind sie wirklich so ungefährlich wie viele behaupten?

    Dampfen. Dampfen ist das neue Rauchen. E-Zigaretten werden immer bekannter und sie sollen tatsächlich gegen Rauchen helfen. Mit ihnen sollen Raucher ihre Zigaretten ersetzen. Doch funktioniert das? Viele Forscher sind der Meinung Ja! Langfristig sind sie erheblich gesünder als die handelsüblichen Zigaretten. Die Glimmstängel beinhalten neben dem allseits bekanntem Nikotin, Kohlenmonoxid, Cadium und unzählig mehr Krebserregende Inhaltsstoffe. Auch deswegen entscheiden sich viele Rauchen ihre Angewohnheit beiseite zulegen, und stattdessen zu

    „Dampfen“. Das sogenannte „dampfen“ ist sogar der korrekte begriff zu E-Zigaretten, da hier nichts verbrennt und so auch ein Rauch ausgestoßen wird. Über eine Batterie wird eine Art Heißdraht erhitzt, die das sogenannte Liquid verdampfen lässt. Liquiden können Nikotin enthalten, müssen sie allerdings nicht.

    Doch funktioniert es als Kippenersatz? Die Antwort ist klar ja. Doch das Problem wird dadurch nur verschoben. Klar es ist gesünder Zigaretten zu bevorzugen. Da man als Raucher allerdings sehr wahrscheinlich Liquide mit Nikotin benutzen wird, da sonst der gewünschte Ersatz ausbleiben würde. Doch auch hier gilt: Wer noch nicht angefangen hat sollte auf jedenfalls die Finger davon lassen!

    E-Zigarette gefährlich?
    E-Zigarette gefährlich? Was ist der unterschied?

    Was ist der unterschied zwischen E-Zigaretten und normalen Schischas?

    Um diese Frage zu beantworten schauen wir uns mal die Definitionen von beiden Dampfern an.

    Über die Shischa wird gesagt: „Eine traditionelle Shisha ist eine Art Wasserpfeife. Der Tabak brennt in einer kleinen Schüssel, wobei der Rauch durch eine Wasserkammer und über einen Gummischlauch zu einem Mundstück führt. Im Laufe der Zeit hat Ihre Popularität in mehreren anderen Ländern der Welt, wie Saudi-Arabien, Persien, Iran, New York, Pakistan und Indien, deutlich zugenommen.
    Shishas sind seit einigen Jahrzehnten auf dem Markt, und wie Zigaretten hat sich mit der Zeit das Produkt entwickelt. Die Technologie hat im Laufe der Jahre erstaunliche Neuerfindungen wie die E-Shisha herausgebracht“, so https://www.e-rauchen-wahrheiten.de

    Über die E-Zigarette wird gesagt: „E-Shishas sind ein elektronischer Verdampfer, der Wasser durch den Verbrauch von Elektrizität zu Rauch verdampft. E-Shishas haben Vor- und Nachteile, sind aber immer noch sicherer als die traditionelle Wasserpfeifen und Zigaretten.
    Darüber hinaus basieren E-Shishas auf Elektronik und geben somit kein Kohlendioxid ab, was eine Last für Ihre Gesundheit entfernt. Ebenfalls gut zu wissen ist, dass E-Shishas nicht auf Kohle angewiesen sind um den Dampf zu erzeugen, sie nutzen lediglich Strom.
    Im Vergleich zu herkömmlichen Wasserpfeifen ist dieses Gerät preiswerter und sehr einfach zu tragen“, so https://www.e-rauchen-wahrheiten.de

    Fazit: Manchmal ist eine E-Zigarette also was nützliches und kann besser als Nikotinplaster vom Rauchen abgewöhnen. Doch wer nicht raucht, sollte lieber die Finger davon lassen!

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    In der ganzen Innenstadt kann man den Kartoffel Geruch schon von weit aus riechen. Familien kommen von weiter her um sich endlich mal wieder der Bauch voll zu schlagen. Ja das ist “Tolle Knolle”!
    Auch dieses Jahr eröffnet die Innenstadt von Ibbenbüren zum erneuten male die Pforten für Familien, Kinder und Erwachsene. Vom 5. bis zum 6. Oktober wird die Innenstadt zum Eventplatz für das Kartoffelfest 2019. Nun schon zum 30ten Mal findet das große Event in Ibbenbüren nun statt.
    Nach alten Traditionen findet mal auch diesmal zahlreiche Stände die alles rund um die Kartoffel anbieten. Neben Kartoffeln, Pommes, Ofenkartoffeln finden sich auch Attraktionen für Kinder und Erwachsene. Auch dieses Jahr sein vertreten wird der Kinderflohmarkt. Kinder haben hier die Möglichkeit ihre Spielsachensammlung aufzustocken oder sich einfach glücklich zu kaufen.
    Besonderheit in diesem Jahr ist, dass der Flohmarkt nicht nur an dem 6. Oktober, sondern auch an dem vorigen Samstag (5. Oktober) geöffnet sein wird. .
    Der Schwerpunkt bei den Angeboten wird erneut auf der braunen Knollenfrucht und handgemachten Arbeiten bestehen. Alle sind willkommen! [Bilder folgen am 05. Oktober]

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    Ibbenbürener zeigt Weg. (IVZ, 27.09.2019)

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    Ibbenbürenerin zeigt Riesenraupe. (IVZ, 14.09.2019)

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    Ein Ibbenbürener zeigt einen Reifen. (IVZ, 14.09.2019)

  • Ich war im Urlaub. Nein, keine drei Monate lang und das war nicht der Grund, warum es hier so lange so still war (ist?). Aber ich hatte Sommerurlaub, (knappe) zwei Wochen, im Zelt, wie ich es mir gewünscht und vorgenommen hatte – sobald ich hier wieder zu mehr Speicherplatz gekommen bin, werde ich auch Fotos zeigen – und zum ersten Mal habe ich das Gefühl, dass mich diese Auszeit irgendwie auch in den Wochen danach noch trägt.

    Das klingt jetzt so leicht esoterisch angehaucht und so bin ich eigentlich überhaupt nicht drauf. Aber Tatsache ist: Nachdem in der ersten Woche „zurück“ noch irgendwie alles doof war – bei der Arbeit war’s schwierig, der Urlaub zu kurz, das Wetter kalt und nass und absolut un-sommerlich – fühlte und fühle ich mich in der zweiten und auch aktuell in der dritten Woche nach-dem-Urlaub geradezu tiefen-entspannt. Und das beste und mir absolut unbekannte Gefühl ist das von „ich habe Zeit“.

    Zeit. Zeit habe ich sonst eigentlich nie. Zumindest meine ich das immer. Oder es fühlt sich so an. Da komme ich nach Feierabend nach Hause, denke schon unterwegs auf dem Rad an meine to-do-Liste und im Kopf kreist nur „du musst, du musst, du musst“. Dieses machen, jenes erledigen, putzen, kochen, eigentlich auch mal wieder stricken/lesen, hier noch anrufen, dort noch etwas regeln.

    Im Moment ist das anders. Im Moment komme ich nach Hause und denke „du hast ja Zeit“. Natürlich gibt es eine to do-Liste, natürlich muss ich trotzdem kochen, putzen, Wäsche waschen – ich brauche meine Routinen, sonst würde ich erst Recht nicht glücklich. Und trotzdem ist da dieses Gefühl von Zeit. Nicht einmal das Kochen und anschließende Spülen und Küche aufräumen erscheint mir wie der große Berg, der mich den ganzen Abend beschäftigen wird, wie es sonst oft der Fall ist. Nein, im Gegenteil, in den letzten Tagen bin ich damit sogar oft erstaunlich früh fertig gewesen. Und hatte dann wieder dieses Gefühl von ‚Zeit‘. Wow, erst halb neun, der Abend fängt ja gerade erst an.

    Geschenkte Zeit. So fühlt es sich an. Ich schaffe alles, was zu erledigen ist, befülle Facebook-Seiten (wobei mir da zugute kommt, dass aktuell nicht allzu viel zu befüllen ist), ich backe, ich habe sogar endlich – nach viel zu langem Nicht-Melden – wieder einmal meine Oma angerufen und: ich lese. Die Abende, an denen ich den Laptop aka Fernseher eingeschaltet habe, kann ich an einer Hand abzählen. Stattdessen bin ich seit dem Urlaub im absoluten Lesefieber, freue mich jeden Tag auf die Sofazeit am Abend mit Buch. Am Sonntag habe ich drei Stunden im Hof gesessen und gelesen. In den letzten vier Wochen habe ich vier Bücher gelesen und wage es aktuell fast nicht, das nächste zu beginnen, damit ich davon am Wochenende auf der Zugfahrt auch noch etwas habe.  Ob das Lesen das Geheimnis meiner Tiefenentspannung ist?

    So ganz kann ich allerdings die anderen Gedanken doch nicht verdängen: Ob ich nicht produktiveres mit meiner Zeit anstellen könnte, als sie mit Lesen zu vertun. Ob ich nicht zu viel von der Welt verpasse, wenn ich „nur“ auf meinem Sofa sitze und lese. Dass ich gerade ja doch ziemlich vereinsame – außer mit den Arbeitskollegen eigentlich kaum mit irgendjemandem spreche.

    Über den letzten Punkt denke ich tatsächlich am meisten nach, denn ich kann nicht leugnen, dass ich hier in Dortmund noch nicht viele Bekanntschaften gemacht habe. Nur: wie lernt man in einer fremden oder neuen Stadt Leute kennen? Ich gehe zum Sport (wenn auch – dank Arbeit, Verletzung nach Fahrradsturz und Urlaub/Ferien schon seit einigen Wochen nicht mehr), aber das ist zumindest dort, wo ich hingehe, doch eher eine anonyme Veranstaltung. Ich gehe zum Chor, der allerdings zum einen in den Ferien auch nicht stattfand und wo ich, mit einigen wenigen anderen, zum anderen auch den Altersdurchschnitt erheblich senke. Alles andere wird kommen und muss sich zeigen.

    Und weil ich sicher bin, dass dieses Gefühl der geschenkten Zeit irgendwann von ganz selbst wieder verfliegt, will ich es für den Moment einfach festhalten. Und schaffe es ganz gut, alle anderen Gedanken zumindest in den Hintergrund zu drängen. Koche mit Spaß statt nur aus Pflichtbewusstsein bzw. Hunger. Sitze abends mit einem Glas Wein im Hof und beobachte Sterne (leider keine Sternschnuppen). Lese ein Buch nach dem anderen und tauche in ganz unterschiedliche Welten. Und genieße das Gefühl, nach der Arbeit nach Hause zu kommen und zu wissen: Ja, es gibt einige Dinge, die zu tun sind – und dann ist da trotzdem noch Zeit vom Abend übrig, um schöne Dinge zu tun.

  • Auch die 12 von 12 im Mai verfasse ich am und mit dem Handy. Das klappt erstaunlich gut – und ich fasse mich automatisch etwas kürzer, denn das Tippen ist doch nicht so bequem wie am PC.

    Das ist aber nicht der Grund: Obwohl der 12. Mai ein Sonntag ist (und noch dazu Muttertag), ist er für mich (wie auch der gestrige Samstag) ein Arbeitstag und meine Motivation, mich abends noch an den Laptop zu setzen, ist gering.

    Nun aber genug der Vorrede: Hier kommen meine 12 Bilder vom heutigen 12. Mai.

    1) Der Wecker klingelt um 7 Uhr. Damit war die Nacht nicht fürchterlich lang, aber ich habe genug Zeit, mit einem Becher Wasser im Bett ein Kapitel zu lesen.

    2) Das Alfalfa wächst ganz wunderbar auf der Fensterbank. Morgen ist Erntezeit.

    3) Frühstück.

    4) Noch schnell das Frühstücks-Geschirr von gestern und heute spülen.

    5) Gestern und heute mein Arbeitsplatz.

    6) Das eine zu viel aufgebackene Brötchen gibt’s zum Mittag.

    7) Obwohl wir eigentlich nichts selbst mitbringen müssen, weil wir perfekt und rundum verpflegt werden. Zum Beispiel auch mit Kaffee und furchtbar leckerem Schoko-Kuchen.

    8) Um diese Bühne dreht sich alles.

    9) Im Schatten der Reinoldikirche – heute im wahrsten Sinne des Wortes, denn entgegen aller Wettervorhersagen und Unkenrufe scheint ein Gutteil des Tages tatsächlich die Sonne.

    10) Feierabend. Die Küche bleibt heute kalt.

    11) Noch schnell unter die Dusche gehüpft.

    12) Over and out.

    Weitere “12 von 12″ von anderen Bloggern werden wie immer bei “Draußen nur Kännchen” gesammelt.

    Zum Vergleich:
    Im Mai 2015 hatte ich noch nicht einmal wirklich mit der Bachelor-Arbeit angefangen.
    Vor drei Jahren im Mai 2016 habe ich mich dann auf Master-Studiengänge beworben.
    2017 war der 12. Mai ein ganz normaler Freitag in Münster.
    Und im letzten Jahr war am 12. Mai Samstag, Katholikentag und ich schon fleißig mit der Master-Arbeit zugange.

    Kaum zu glauben, dass ich jetzt schon seit über einem halben Jahr so richtig Vollzeit arbeite.

  • Quelle: dasIBBlog.de
    An der Lengericher Straße in Ibbenbüren brennt momentan (Mittwoch, den 17.4.2019, ca. 18.30 Uhr) eine Werkstatt für Landmaschinen. Die schwarze Rauchwolke war bis nach Ibbenbüren sichtbar. Hier ein paar Fotos:
  • Quelle: dasIBBlog.de
    In ihrer heutigen Ausgabe (von Samstag, den 13.4.2019) berichtet die Ibbenbürener Volkszeitung (IVZ) über einen Wohnungsbrand am Tecklenburger Damm in Ibbenbüren. Das Blatt rühmte sich noch vor einiger Zeit damit, keine „Fake News“ zu verbreiten und „sorgfältig zu recherchieren“ – diesmal wohl eher nicht. In dem Artikel heißt es, die Bewohnerin der Wohnung habe selbst […]
  • Ohne viele Worte: die heutigen 12 von 12 an diesem Freitag, den 12. April.

    1) Guten Morgen! Die bunten Hausschuhe stehen gleich neben dem Bett – wichtig bei kaltem Fußboden.

    2) Der Koffer steht schon parat.

    3) Frühstück – aber auch nur, weil die Kiwi weg muss. Sonst gibt’s mittlerweile morgens zuhause nur noch einen Tee…

    4) …und das Müsli (mit noch mehr Tee) nehme ich mit in’s Büro. Das spart nicht nur Zeit, sondern wenn ich etwas später frühstücke, habe ich auch nicht so lange vor der Mittagszeit schon wieder Hunger.

    5) Ein Termin – inklusive Kaffee und Mittagessensbüffet.

    6) Von dort geht es direkt nach Hause. Das Wetter hat sich mittlerweile von „ziemlich grau“ zu „wirklich ungemütlich kalt und nass“ gewandelt. In einer Woche soll Ostern sein!?

    7) Zuhause geht’s noch ganz kurz an den Schreibtisch – in’s „Home Office“ – bevor ich die letzten Sachen packe, Geschirr spüle, den Müll rausbringe… Was man eben so macht.

    8) Wegen Wetter und überhaupt heute mit der Bahn zum Bahnhof.

    9) Erstmal Kaffee – die Zugfahrt beginnt in der Holzklasse. Alle Menschen scheinen heute Zugfahren zu wollen, von der Schulklasse bis zur Sportmannschaft mit dem obligatorischen Kasten Bier im Schlepptau. Feierabendverkehr und Ferienanfang, ungünstige Kombi.

    10) Im Münsterland scheint dann doch tatsächlich die Sonne.

    11) Und ich habe einen Sitzplatz und kann ein paar Seiten lesen.

    12) Over and out.

    Weitere “12 von 12″ von anderen Bloggern werden wie immer bei “Draußen nur Kännchen” gesammelt.

    Zum Vergleich:
    Im April 2015 war am 12. Ostern schon vorbei und ich wieder auf dem Weg nach Trier.
    Im April 2016 war ich nach dem Studium und dem halben Jahr in Bielefeld für eine längere Zeit wieder zuhause.
    Grau in grau war es im April vor zwei Jahren.
    Und auch im letzten Jahr war an diesem Tag im April Ostern schon vorbei.

  • Quelle: dasIBBlog.de
    Heute fand der Klippenlauf in Ibbenbüren statt. Hier sind die Fotos!
  • Dieses Buch, meine Februar-Lektüre, habe ich im Dezember zu meinem Geburtstag bekommen. Nun, da der Stapel ungelesener Bücher deutlich kleiner geworden ist, komme ich sehr viel schneller dazu, Buchgeschenke dann auch tatsächlich zu lesen. „Die falsche Spur“ von Karin Wahlberg war für mich dazu noch eine Premiere.


    Karin Wahlberg: Die falsche Spur
    btb-Verlag

    Schweden- oder Skandinavien-Krimis sind ja (mittlerweile) sehr beliebt – ich hatte aber tatsächlich noch keinen einzigen gelesen. Und so war „Die falsche Spur“ das erste Buch, das ich gelesen habe und das in Schweden spielt und von einer Schwedin geschrieben wurde.

    Der (Kriminal-)Fall ist schnell erzählt: Bei Dienstantritt entdeckt die Ärztin Veronika Lundborg-Westman eine tote Kollegin unter der Dusche. Die Tote Maria Kaahn war noch nicht lange Ärztin in der Chirurgie des Krankenhauses in einer kleinen Stadt in Südschweden, jung, gutaussehend, alleinerziehende Mutter von Zwillingsmädchen. Während sich Kommissar Claes Claesson mit seinem Team auf die Suche nach dem Täter macht, geht das Leben in der Klinik weiter: Mit einer Ärztin weniger wird die Arbeitsbelastung für Ärzte und Pflegepersonal noch größer und dazu kommt die Sorge, dass der Täter oder die Täterin es auf weitere Kollegen abgesehen haben oder einer von ihnen sein könnte.

    Besonders schnell geht die Suche allerdings nicht. Und damit meine ich jetzt nicht, dass das Buch langatmig wäre, sondern dass die Ermittlungen völlig ungerührt vonstatten gehen. Ob das „skandinavische Gelassenheit“ ist? Aus anderen Krimis kennt man es, dass die Ermittler von einer Zeugenvernehmung zur nächsten hetzen, mit kaum ausreichend Zeit, um mal einen Kaffee zu trinken, geschweige denn ein warmes Essen zu kochen oder zu schlafen. Alle sind gereizt, angespannt, hektisch, immer in Bewegung und auf der Suche. Nicht so hier – einige Tage sind seit dem Mord vergangen und Claes Claesson sinniert darüber, dass es alle Menschen immer so eilig haben.

    Irgendwie freute er sich auf die Besprechung. Wahrscheinlich hatte sich nicht viel geklärt, aber irgendwas Neues gab es immer. Die Dinge brauchten einfach ihre Zeit. Alle haben es neuerdings so eilig, dachte er, während er die drei Stufen zum Entree hinaufging. Die Wahrheit war, dass die Rechtsmaschinerie neuerdings langsamer lief. […] Der Staatsanwalt, der Ärmste, hatte so viel zu tun, dass er nicht wusste, wo er anfangen sollte.

    Das ist ungewohnt, aber irgendwie doch auch ganz sympathisch. Auch Polizisten sind eben nur Menschen, die nicht dauerhaft 24 Stunden lang funktionieren und arbeiten können. Und schließlich kommen die Ermittlungen ja auch zu einem erfolgreichen – und überraschenden – Ende. Gestört hat mich an diesem Roman allerdings etwas anderes: Die meinem Empfinden nach quasi dauerhafte Thematisierung von Liebe, Beziehungen, Affären, der „Rolle“ von Mann und Frau, wie auch immer man es nennen mag. Und das nicht, weil es irgendwie unanständig war, gar nicht, aber weil es so unglaublich viel Raum einnimmt, weil die Gedanken aller Figuren, durch deren Augen der Leser das Geschehen wechselnd erlebt, immer wieder darum kreisen.

    Besonders ausgeprägt ist das bei der Hauptfigur Veronika Lundborg-Westman – Sätze wie „Der eine oder andere war bei ihr [Veronika] schwach geworden, obwohl sie nicht mehr die Jüngste war. Sie war zwar fit, aber die Jahre hatten doch ihre Spuren hinterlassen. Mit vierzig sah man einfach nicht mehr aus wie mit zwanzig“, „Sie [Veronika] hatte sich eine gelegentliche Affäre gegönnt“ oder „Die Kombination Akademikerin/Bauer war unglaublich geglückt, allen Skeptikern zum Trotz“ liest man immer wieder. Fast genauso häufig betont sie ihr „mittleres Alter“ und macht sich auch über die Beziehungen und Ehen anderer Personen Gedanken, die mich doch sehr an irgendwelche alten Damen in Dörfern erinnern, die sich mit dem Klatsch über ihre Mitmenschen die Zeit vertreiben.

    Ob die Fokussierung auf diese Art zwischenmenschlicher Beziehungen an der Toten liegt? Maria Kaahn war jung, hübsch und alleinstehend und hat so ziemlich jedem Arzt auf der Station – und vielen weiteren Männern darüber hinaus – den Kopf verdreht. Vielleicht bin ich auch nur nicht die richtige Zielgruppe, um zu verstehen, was es mit einer „Frau im mittleren Alter“ wie Veronika macht, seit vielen Jahren geschieden, die einzige Tochter vor kurzem für’s Studium nach Spanien gezogen, wenn sie mit einer neuen, jungen Kollegin konfrontiert ist. Für mich waren viele ihrer Gedankengänge Banalitäten, nebensächlich, die aber den eigentlichen Kriminalfall an vielen Stellen fast ein wenig in den Hintergrund rücken.

    Wirklich interessant fand ich dagegen die Einblicke in den Betrieb, den Ablauf und das Geschehen eines Krankenhauses bzw. einer Station. Da die Autorin Karin Wahlberg selbst Ärztin am Krankenhaus in Lund ist, darf man auch getrost davon ausgehen, dass ihre Schilderungen einigermaßen der (schwedischen) Realität entsprechen und das war dann tatsächlich spannend, durch die Augen von Veronika und ihren Kollegen den durchgetakteten, anstrengenden Alltag als Krankenhausärztin zu erleben. Für spannende Krimis halte ich mich dann aber doch auch weiterhin eher an andere Autoren.

  • Der zweite Monatszwölfte in der Reihe, der auf einen Dienstag fällt. Und so unterschied sich mein Tag heute auch nur unwesentlich von dem Zwölften im Februar, den ihr hier ebenfalls in Bildern präsentiert bekommen habt. Aber sicherlich wird das auch mal wieder anders – im April zum Beispiel. Bis dahin ist aber noch ein Monat Zeit, jetzt also doch erst einmal die zwölf Bilder vom heutigen Tage.


    1) Den Kleiderschrank voll und trotzdem nichts anzuziehen. Ich finde diese Übergangszeit immer schwierig, wenn ich eigentlich keine Lust mehr auf (dicke) Pullis habe, aber es noch nicht warm genug ist für Luftigeres. (Was gefunden habe ich dann aber natürlich trotzdem noch.)


    2) Es gibt ein neues Frühstück in meinem Leben. Zwischen den Jahren haben meine Mutter und ich einmal das Budwig-Müsli ausprobiert, dessen Rezept sie vom Heilfasten mitgebracht hatte. Quark, Milch oder Joghurt, Leinöl und Leinsamen – ich war beim Lesen nicht so überzeugt davon, ob das wohl schmeckt und so gut verträglich ist, wie es dort hieß. Aber ja, beides trifft zu. Gesüßt mit etwas Ahornsirup, dann nach Geschmack noch Zimt oder Kokosraspel dran, Obst der Saison, wer mag und hat auch Nüsse oder Saaten – fertig. Lecker. Jeden Tag bräuchte ich das nicht, das wäre mir dann doch zu viel der Milchprodukte, aber ein oder zwei Mal die Woche mag ich es sehr gern.


    3) So sieht das ganze dann „in fertig“ aus. Nicht sehr fotogen, aber lecker, und das zählt.


    4) Auf der Fensterbank beginnt es gelb zu blühen.


    5) Bei der Arbeit gibt es erst einmal eine Kanne Tee.


    6) Ein leeres Word-Dokument wartet darauf gefüllt zu werden.


    7) Mittagessen.


    8) Ab zum Sport – auch wenn der Weg dahin eigentlich schon Sport genug ist, denn es ist schon wieder windig bis stürmisch. Und natürlich kommt mir der Wind geradewegs entgegen.


    9) Anschließend schnell unter die Dusche gehüpft.


    10) Und dann gibt es Reste vom Fenchelgemüse mit Reis von gestern, während ich live verfolge, wie die Briten den Brexit jetzt (endgültig!?) vor die Wand fahren. „The ayes to the right…“


    11) Ein paar Vitamine zum Nachtisch.


    12) Und dann geht es – auch wie im Februar – an den Schreibtisch. Heute, um die Website des gemeindlichen Ferienhauses zu aktualisieren. Anschließend tippe ich diesen Beitrag und dann ist hoffentlich gleich noch ein paar Minuten Zeit, mit Buch oder Strickzeug auf’s Sofa zu wechseln.

    Weitere “12 von 12″ von anderen Bloggern werden wie immer bei “Draußen nur Kännchen” gesammelt.

    Zum Vergleich:
    Im März 2015 waren Semesterferien und ich in Ibbenbüren.
    Im März 2017 hatte ich „mein erstes Mal“ mit einem Schachtel- bzw. Sockenkranz.
    Und letztes Jahr war der 12. März ganz schön stressig. Dafür deutlich sonniger als der heutige.

  • Quelle: dasIBBlog.de
    Heute fand der Karnevalsumzug durch die Ibbenbürener Innenstadt statt. Hier ein paar Fotos. Fotos
  • Quelle: dasIBBlog.de
    Für alle, die am morgigen Sonntag eine Runde klentern gehen wollen, bietet sich hierzu die Ibbenbürener Automeile am Tecklenburger Damm an. Die dort ansässigen Autohäuser laden vom 23. – 24. Februar zum diesjährigen Frühlingsfest ein. In der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr finden entlang der „Automeile“ in den Autohäusern verschiedene Events statt. So gibt […]
  • Einfach drauflos schreiben, aus meinem – zugegebener Maßen nicht wahnsinnig spannenden – Leben berichten, ein bisschen tagebuchbloggen – das fehlt mir. Ich habe zwar auch eine (immer länger werdende) Liste von Themen, die ich abarbeiten möchte, aber in diese Beiträge muss und möchte ich dann auch etwas mehr Zeit, Recherche und Gehirnschmalz stecken, und die Muße dazu habe ich leider nicht so oft, wie ich es mir eigentlich wünschen würde. Warum, das zeigt (vielleicht) exemplarisch dieses Wochenende.

    Irgendwie beginnt das Wochenende ja eigentlich schon am Freitagmittag. So ein bisschen wenigstens. Aber wenn ich am Wochenende – oder genauer, am Samstag, etwas vorhabe, dann ist der Freitag oft etwas stressig. Dann kaufe ich direkt nach der Arbeit ein, verräume zuhause die Einkäufe, versuche, den größten Teil des wöchentlichen Wohnungsputzes zu erledigen, habe im Idealfall Reste für’s Abendessen aus der Woche, die nur aufgewärmt werden müssen, und mache den Abwasch und die Küche – alles zwischen Feierabend und Chorprobe um 19 Uhr.

    Das ist auch mein Programm an diesem Freitagnachmittag, denn am Samstag fahre ich am Morgen nach Düsseldorf. Dort treffe ich mich mit einer Freundin, die ich in Münster im Chor kennengelernt habe und mittlerweile auch nicht mehr in Münster, sondern eben in Düsseldorf – bzw. dort in der Nähe – wohnt. Das Wetter ist wie schon in den letzten Tagen mehr als frühlingshaft und es ist in der Sonne schon richtig warm, sodass wir gemütlich vom Bahnhof in die Stadt, ein Stück über die Kö und durch die Altstadt an den Rhein schlendern und dort draußen sitzend gemütlich einen Kaffee trinken.

    Am späten Mittag verabschieden wir uns wieder voneinander, ich nutze die knappe Stunde Zugfahrt wieder als ungestörte und exklusive Lese-Zeit und auf dem Weg vom Bahnhof zu meiner Wohnung wird mir in meinem zwar dünnen, aber doch für den Winter ausgelegten Mantel richtig warm. Zuhause packt es mich an und nachdem ich eine Maschine Wäsche angestellt habe, putze ich endlich die beiden großen, zweiflügeligen Fenster im Schlaf- und Wohnzimmer. Küche und Bad schaffe ich dann nicht mehr, aber weil die nach hinten rausgehen, kann ich die auch problemlos auf Sonntag verschieben.

    Um 17 Uhr steigt in der Stadt hinter der Reinoldikirche ein Kirchentags-Buden-Event, zu dem ich mich aufmache. Es gibt einige Worte, Einladungen zum Kirchentag und Musik. Anschließend erledige ich noch einige Besorgungen in der Stadt und der Einfachheit halber gibt’s zum Abendessen – die angeblich beste in der Stadt, mangels Vergleich kann ich nur sagen: eine sehr leckere – Currywurst mit Pommes. Zuhause hänge ich Wäsche auf, verstaue die Einkäufe, mache den Abwasch und die Küche und sitze um 21 Uhr schließlich – endlich – mit einem Glas Wein und Schokolade auf dem Sofa. Ich beginne eine neue Serie, „Cranford“ – ich bin auf der Suche nach „Ersatz“ für Grantchester. Ganz kommt Cranford nicht daran heran, aber unterhaltsam – und erstklassig besetzt – ist sie in jedem Fall.

    Am Sonntag schlafe ich aus, aber mit Wecker. Um viertel vor Neun stehe ich auf und beziehe als erstes das Bett neu. Ich mag es, wenn man gleich morgens den ersten Punkt von der to do-Liste streichen kann. Dann mache ich mich auf zu einer Laufrunde. Es ist erst die Dritte überhaupt in Dortmund – im Winter finde ich es immer extrem schwierig, Zeit zum Laufen zu finden, wenn es morgens erst spät hell wird und abends schon früh dunkel und mit einem Vollzeit-Job wird das nicht leichter. Dieses Mal geht die Runde, die ich mir vorgestellt habe, auch auf, ohne dass ich wieder vor unüberwindbaren Bahngleisen stehe oder kilometerlang an der B1 entlang laufen muss, und auf dem Rückweg kann ich gleich noch Brötchen für’s Frühstück mitnehmen. Vor dem Frühstück steht allerdings erst noch eine Maschine Wäsche und eine Dusche, deswegen ist es dann auch schon Zwölf, als ich am Tisch sitze.

    Danach setze ich mich an den Schreibtisch. Um meinem Gefühl, aktuell irgendwie sehr viel Geld auszugeben, Herr zu werden, habe ich mir vorgenommen, mal wieder etwas genauer eine Art Haushaltsbuch zu führen. Ich bin ein Sparbrötchen und gebe eigentlich gar nicht gerne Geld aus und mag es erst Recht nicht, wenn ich das Gefühl habe, das irgendwie unkontrolliert zu tun.  Anschließend geht es an die beiden Fenster, die ich gestern nicht mehr geschafft habe, und erneut auf den Dachboden zum Wäscheaufhängen. Außerdem entkalke ich den Wasserkocher, der das mal wieder dringend nötig hatte.

    Und plötzlich ist es schon später Nachmittag. Mit drei aufgetauten und aufgebackenen Zimtschnecken und einem großen Kaffee setze ich mich in’s Wohnzimmer und rufe zuhause bei der Familie an –  wir haben jetzt schon seit einiger Zeit bis auf ein paar WhatsApp-Nachrichten nichts mehr voneinander gehört. Deswegen sind auch ganz schnell fünfzig Minuten rum, die ich mit meinem Vater verquatsche, bis wir beide beschließen, uns jetzt um unser jeweiliges Abendessen kümmern zu müssen. Für mich gibt’s aber erst noch einen zweiten Kaffee und einen Abstecher an den Schreibtisch, bevor ich in der Küche zu Hochform auflaufe.

    Zum Abendessen gibt es ein frei-Hand improvisiertes Essen, eine Quiche/Tarte/Pie mit Blätterteig und einer Füllung aus Erbsen, Möhren, Paprika, Frühlingszwiebeln, Schmand und etwas Käse. Sehr lecker. Während das im Ofen backt, rühre ich Teig für Schokomuffins. Außerdem entkalke ich die Kaffeemaschine. Die Muffins backen dann, während ich wahlweise am Tisch sitze und esse oder die Kaffeemaschine beim Ausgeben der Entkalkerlösung und Spülen beaufsichtige. Ein großer Berg Geschirr wartet darauf gespült zu werden, die Maschine wird jeden Sonntag etwas gründlicher sauber gemacht und das Frühstück muss auch vorbereitet werden.

    Den Tatort zur „Originalzeit“ schaffe ich sowieso nie, aber weil ich den heutigen gerne sehen möchte, hole ich irgendwann den Laptop in die Küche und habe so wenigstens Unterhaltung beim Abtrocknen. Als alles erledigt ist, siedle ich in’s Wohnzimmer um und schaue die letzte halbe Stunde mit Wein und Strickzeug auf dem Sofa.

    Und dann ist es halb zwölf am Sonntagabend, ich habe wieder einmal nicht alle Punkte auf meiner to do-Liste abgearbeitet und frage mich mal wieder, ob ich mir einfach zu viel vornehme oder zu langsam bin. Und warum ich eigentlich nicht in der Lage bin, einfach mal nichts zu tun. Dann würde es vielleicht auch mal was mit den durchdachten, gut recherchierten Blogbeiträgen.

  • So ein ganz normaler, total unaufregender Dienstag war das heute. Und irgendwie auch nicht. Eintönig war er jedenfalls nicht. Genug der Vorrede: Weil heute nicht nur Dienstag, sondern auch der 12. Februar ist, kommen hier 12 Bilder von meinem ganz normalen, total unaufregenden, nicht eintönigen Dienstag.


    1) Der erste Gang führt mich jeden Morgen noch im Schlafanzug zum Wasserkocher.


    2) Heute habe ich Lust auf Porridge. Das muss so gut zwanzig Minuten mit einer Prise Salz und in der dreifachen Menge Wasser (also drei Mal so viel Wasser wie Haferflocken) vor sich hin köcheln, in der Zeit erledige ich alle anderen Handgriffe, die am Morgen in der Küche so anfallen: Wasserkaraffe spülen und neu befüllen, mein Mittagessen vorbereiten, Obst schneiden, Tee kochen.


    3) So sieht das ganz dann „in fertig“ aus. Heute mit Apfel und Banane, natürlich viel Zimt und ein wenig Schokolade musste auch sein. Es kann ja nicht immer nur gesund zugehen.


    4) Im Büro angekommen, stelle ich fest, dass ich irgendwo unterwegs den Schlüsselanhänger für meinen Fahrradschlüssel verloren haben muss. Das macht mich in dem Moment etwas trauriger, als ein Schlüsselanhänger es vielleicht tun sollte. Aber ich hatte ihn gerade erst zum Geburtstag bekommen – neues Fahrrad, neuer Fahrradschlüsselanhänger – und ich mochte ihn. Außerdem ist so ein „nackter“ Schlüssel auch Mist.


    5) Arbeit (und Gespräche mit den Kollegen) lenkt dann aber auch von diesem herben Verlust ab und schon ist Mittag.


    6) Nach dem Mittag: Ein Pressetermin im Autohaus.


    7) Zurück im Büro heißt es noch ein bisschen weiter arbeiten und dann putze ich einmal schnell durch mein zukünftiges Büro, das nun von den zurückgelassenen Unterlagen des Vorgängers befreit ist und von mir bezogen werden kann. Morgen dann wohl Umzug.


    8) Nachdem ich einen Teil meines Heimwegs mein Fahrrad geschoben habe in der Hoffnung, am Straßenrand vielleicht den abgefallenen Anhänger zu entdecken, trete ich beim Abstellen des Fahrrads im Schuppen zuhause buchstäblich auf ihn drauf. Da hat er sich wohl am Morgen direkt beim Aufschließen verabschiedet. Das hellt meine Stimmung tatsächlich auf.


    9) Abendessen heute in schnell und unkompliziert: Salat, von dem ich die Reste morgen Mittag noch essen werde, zwei Spiegeleier, Käse.


    10) Nach dem Essen denke ich endlich mal zu einer Zeit, bei der man einen Anruf noch wagen kann, daran, meine Oma mal wieder anzurufen und so habe ich nette Unterhaltung während des Abwaschs.


    11) Anschließend mache ich mir eine heiße Zitrone und etwas Obst, in der Hoffnung, dass mich dieser Teller von dem Süßigkeitenfach im Wohnzimmerschrank fern hält.


    12) Etwas ehrenamtliche Pressearbeit für das Ferienhaus unserer Kirchengemeinde.

    Weitere “12 von 12″ von anderen Bloggern werden wie immer bei “Draußen nur Kännchen” gesammelt.

    Zum Vergleich:
    Vier Jahre ist der letzte Februar aus Trier jetzt schon her. Pfannkuchen könnte ich auch mal wieder essen.
    Im Februar 2016 gab’s nur zehn Bilder statt zwölf – und dafür einen platten Autoreifen.
    2017 hatte ich am 12. Februar Kaffee-Besuch.
    Und im letzten Jahr habe ich am 12. Februar auch mit meinen Großeltern telefoniert.

  • Auch in diesem Jahr möchte ich hier wieder monatlich die Bücher präsentieren, die ich in den vorausgegangenen vier Monaten gelesen habe. Und für den Moment zumindest setzt sich die 1 Buch pro Monat-Serie fort – im Winter lese ich tatsächlich meistens weniger als im Sommer, da ich meine Abende da meistens mit dem Strickzeug in der Hand verbringe, wogegen an warmen Sommerabenden auf der Terrasse das Buch mein liebstes Zeitverbring-Ding ist.


    Louise Penny: Still Life

    St. Martin’s Paperbacks

    Von Louise Penny habe ich vor zwei Jahren bereits ein Buch vorgestellt, Bury Your Dead, dessen Vorgänger der Roman ist, den ich nun gelesen habe. „Still Life“ ist der erste Roman der Chief Inspector Gamache Novels der kanadischen Autorin Louise Penny und nachdem ich „Bury Your Dead“ sehr gerne gelesen habe, wollte ich diese Reihe nun auch endlich mal von vorne aufrollen.

    In „Still Life“ lernen wir zum ersten Mal das beschauliche Dorf Three Pines kennen, das plötzlich gar nicht mehr so beschaulich ist, als nämlich eine tote Frau im Wald gefunden wird. Chief Inspector Armand Gamache und sein Team rücken aus Québec an, mieten sich im örtlichen B&B ein und, nunja, lösen den Fall. Den Fall, auf den sich keiner so wirklich einen Reim machen kann. Die Tote ist Jane Neal, eine ältere Dame, die seit vielen Jahren in Three Pines wohnte, eine ehemalige Lehrerin, die von allen gemocht und geschätzt wurde. Warum liegt sie mit einer Pfeilwunde in der Brust tot im Wald? Es ist Jagdsaison – war es ein Unfall? Oder gab es doch irgendjemanden, dem sie ein Dorn im Auge war?

    Auch die anderen Bewohner von Three Pines erscheinen in „Still Life“ naturgemäß zum ersten Mal – mir waren sie jetzt natürlich schon ein Begriff – und Louise Penny schafft es, einem dieses Dorf sofort vertraut zu machen. Trotz des Mords erscheint es als ein Ort, an dem die Welt noch in Ordnung ist. An dem sich Nachbarn gegenseitig helfen, an dem es Zusammenkünfte in der Kirche und Dorffeste gibt, an dem die halbe Dorfbevölkerung am späten Nachmittag im Bistro zusammenkommt und gemeinsam isst und trinkt – unabhängig von Herkunft, Aussehen, Vergangenheit und Sprache.

    Denn ganz nebenher erfährt man in den Krimis von Louise Penny auch viel über die kanadische Kultur – so es sie gibt, denn immer wieder wird deutlich, wie sehr es ein Nebeneinander her, gelegentlich auch ein Gegeneinander und dann doch immer wieder ein Miteinander der franko- und der anglophonen Bevölkerung gibt. Penny vermittelt mit Leichtigkeit durch ihre Figuren und durch die Beobachtungsgabe und das historische Wissen von Armand Gamache die kanadische Geschichte und Gegenwart und die Herausforderungen, die das Aufeinanderprallen der englischen und der französischen Kultur mit sich bringen.

    Um das zu illustrieren, ist Armand Gamache die perfekte Person. Seine Muttersprache ist französisch, doch er spricht auch fließend Englisch und sogar mit britischem Akzent, kann sich so mit allen verständigen und wird von allen akzeptiert. Er und vor allem sein Kollege Jean Guy Beauvoir wundern sich zwar gelegentlich über les anglais, wissen aber auch um deren Besonderheiten und Eigenarten und akzeptieren sie.

    Nicht zuletzt ist Armand Gamache ein wunderbar menschlicher Ermittler, Kommissar, Mensch. Nur wenig bringt ihn aus der Fassung, er fährt nicht aus der Haut, er begegnet allen – Opfer, Verdächtiger, Zeuge, Täter – mit demselben Respekt. Er ist kein besonders lauter Typ, aber er hat eine natürliche Autorität, die er zwar nicht ausnutzt, aber die man als Polizist wohl einfach besitzen muss, um in seinem Job erfolgreich zu sein. Und das ist er, nicht umsonst hat er es zu einem der angesehensten Kommissare der Sûreté du Québec gebracht. Und genauso wird er auch dem Leser sofort sympathisch.

    Louise Pennys Romane sind spannende Kriminalfälle, aber sie sind auch noch mehr als das. Sie zeigen kanadisches Leben, sie zeigen menschliche Abgründe, Tiefen und Höhen, sie zeichnen sich durch Figuren aus, die man versteht und mit denen man mitfühlt, und am Ende geht alles gut aus. Jedenfalls in den Krimis, die ich bisher gelesen habe, und denen sicher noch einige folgen werden.

  • 80 Seiten. 29 000 Wörter. Mehr als 222 000 Zeichen. 496 Minuten Interview-Aufzeichnungen. 120 Seiten Transkripte. Viele Überlegungen und Gedanken, die wieder verworfen wurden. Viele Nächte und noch viel mehr Tage Arbeit. Sorgen, Bedenken, Unsicherheiten. Aber auch viele neue Erkenntnisse, viele schöne Begegnungen. Das alles und noch viel mehr ist meine Master-Arbeit.

    Ich habe im Frühjahr optimistisch davon gesprochen, dass ich den Prozess der Entstehung der Arbeit hier auf dem Blog begleiten würde. Dann habe ich begonnen mit der Arbeit – und dann blieb nicht nur keine Zeit, sondern es erschien mir auch nicht so passend. Aber jetzt im Rückblick kann ich dann doch davon sprechen und schreiben und ein wenig rekapitulieren. Denn seit etwa Mitte November weiß ich nun, dass ich die Arbeit bestanden habe. Das Studium ist geschafft, die Arbeit und die Mühe – in allen vier Semestern und eben besonders jetzt im letzten – haben sich gelohnt.

    Alles hat ein Ende. Auch die Master-Arbeit. Auch wenn ich manchmal dachte, dass es nie kommen würde. Von den ersten Überlegungen irgendwann nach Weihnachten 2017 mit dem Gedanken so langsam musst du dir aber wirklich mal was einfallen lassen bis zur Abgabe Ende September (vier Tage vor Arbeitsbeginn in Dortmund) lagen viele Wochen, in denen ich die Arbeit an der Arbeit mal verflucht und mal geliebt habe.

    Grundsätzlich bin ich ein Typ, der gut alleine vor sich hinarbeiten kann. Ich war so froh, als die Klausuren schon im Bachelor-Studium endeten und an ihre Stelle die Hausarbeiten traten. Wenn man sich ein Thema – größtenteils – eigenständig überlegen kann, das einen interessiert, wenn man sich Vorgehensweise, Arbeitszeit und überhaupt die Zeitplanung völlig frei überlegen kann, das macht mir Spaß. Recherchieren, Infos zusammentragen, eigene Ideen entwickeln, einen passenden Aufbau überlegen, schreiben, das liegt mir (meistens). Aber fünf Monate, die einem für die Master-Arbeit zustehen, sind eine ganz schön lange Zeit. Die braucht man, sicher, denn die 80 Seiten wollen ja sinnvoll gefüllt werden. Theoretische Konzepte zusammentragen, einen Methodenaufbau überlegen, Teilnehmer für die eigene Untersuchung akquirieren, Interviews führen und vor allem transkribieren (!), codieren und analysieren, schließlich das gesamte Vorgehen aufschreiben und dann möglichst auch noch neue, spannende Erkenntnisse aus dem Ganzen ziehen, das macht man nicht mal eben über Nacht. Aber fünf Monate können auch lang werden.

    So lang, dass ich irgendwann aus Münster weg und nach Hause geflohen bin. Wir hatten einen grandiosen Sommer, es war wochenlang sonnig und heiß und schönstes Urlaubswetter und ich saß wahlweise in meiner kleinen, aufgeheizten Wohnung oder im nicht unbedingt kleinen, aber genauso stickigen Büro und mir fiel die Decke auf den Kopf. Zuhause habe ich gelegentlich auf der Terrasse arbeiten können und allein der Tapetenwechsel und der größere Bewegungsradius im Haus haben schon geholfen. Und als die Familie aus dem Urlaub zurück war, auch deren moralische Unterstützung, die später zu einer ganz praktischen wurde, als nämlich meine Mutter die gesamte Arbeit, mein Vater die Anhänge und Transkripte Korrektur gelesen haben.

    Überzeugt und interessiert von meinem Thema war ich die ganze Zeit über und finde es auch jetzt noch spannend. Sicher, es ist bestimmt ein Nischen-Thema – man könnte auch sagen, eine Forschungslücke und damit war die Literaturrecherche nicht so ganz einfach. Aber die Rückmeldung aller Interviewpartner und vieler weiterer Menschen, mit denen ich währenddessen über die Arbeit und das Thema sprach, haben deutlich gezeigt, wie wichtig es für die Menschen ist, die es selbst betrifft.

    Die Arbeit drehte sich um die Relevanz und die Formen von Öffentlichkeitsarbeit in evangelischen Kirchengemeinden. In gewisser Weise ein Herzensanliegen von mir, die ich doch schon lange ehrenamtlich für meine eigene Gemeinde so ein bisschen Öffentlichkeitsarbeit zu machen versuche und auch auf anderer Kirchenebene schon Öffentlichkeitsarbeit kennengelernt habe. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, denn ich habe durch die Gespräche mit den Interviewpartnern auch viele Impulse für mich selbst mitnehmen können. Neben der Erkenntnis, dass dem Thema eine große Relevanz zukommt, die nicht immer und überall dem Stellenwert entspricht, den es in der täglichen Arbeit tatsächlich einnimmt. Aber dazu an anderer Stelle mal mehr.

    Die Master-Arbeit war bzw. ist das Herzstück und gleichzeitig der Abschluss des Studiums. Für mich fing wenige Tage nach der Abgabe im Prüfungsamt schon gleich ein ganz neues Kapitel an, der Umzug nach Dortmund und der erste richtige Job. Darüber kann man fast vergessen, dass das Studium offiziell noch nicht beendet ist und von dem Ergebnis dieser Master-Arbeit abhängt. Das kam dann ein paar Wochen vor Weihnachten, sowohl für die Arbeit als auch für das gesamte Studium. Und das wirkliche, offizielle Ende am letzten Freitag bei einer kleinen Absolventenfeier des Instituts.

    Der Exmatrikulationsantrag zum Ende des noch laufenden Wintersemesters ist gestellt, das Studium in einigen Wochen dann auch wirklich formell beendet. Aber es kommt mir schon jetzt viel länger her vor, wie überhaupt die vier Semester in Münster wie im Flug an mir vorübergegangen sind. „Time flies when you’re having fun“, und Spaß hatte ich tatsächlich. Weil ich interessante und nette Leute kennengelernt habe, weil ich mich in Seminaren mit vielen spannenden Themen beschäftigen durfte, nicht zuletzt sicherlich auch, weil ich viel neben dem Studium gearbeitet habe und Langeweile ein Fremdwort war. Und so endete das Studium irgendwie auch ziemlich plötzlich, mit der Abgabe der Arbeit, mit einem Glas Sekt (oder zweien) am Freitagabend, am 31. März. 10 Semester als aktive Studentin (eingeschrieben war ich in 13 Semestern) vorbei. Vieles hat sich in der Zeit verändert, ich mich selbst wohl am meisten, und da, wo ich jetzt bin, gefällt es mir ganz gut. Und das ist auch eine ganz schöne Erkenntnis aus dem allen.

    Zu einem anderen Zeitpunkt werde ich hier noch näher auf Thema und Ergebnisse meiner Master-Arbeit eingehen – falls es hier irgendwen gibt, der auch ‚bei Kirchens‘ ist oder den das Thema auch außerhalb der ‚kirchlichen Blase‘ interessiert.

  • Zu jedem Abschied – oder zumindest zu diesem – gehört auch ein neuer Anfang. Schließlich gab es ja einen mehr als guten Grund für den Umzug und den Wegzug aus Münster. Und bei aller (anfänglichen) Wehmut fühle ich mich in meiner neuen Heimat auch seit dem ersten Tag sehr wohl.

    „Von Münster nach Dortmund, das ist aber schon ein ganz schöner Unterschied, oder?“ Das haben in den ersten jetzt bald vier Monaten viele Leute hier zu mir gesagt. Und naja, in mancherlei Hinsicht ist es das tatsächlich. Ich mag Dortmund schon jetzt, ich wohne hier sehr gerne, ich bin zufrieden und genau so, wie es auch in Münster nicht schöne Ecken gibt, hat Dortmund sehr viele sehr schöne Orte. „Münster ist schön und Dortmund ist grau und hässlich“, kann man so einfach nicht sagen. Und abgesehen von Stadtbild und Architektur – ja, auch die Leute sind anders. Die Dortmunder sind, meiner ganz persönlichen Meinung und Erfahrung nach, mehr ‚Ruhrpott‘ als ‚Westfalen‘, wenn man mal bei den Klischees bleiben möchte. Und ja, natürlich, Dortmund ist viel bunter, durchmischter, multikultureller als Münster. Das ist tatsächlich ein Eindruck, den man schnell bekommt und ein Unterschied zu Münster. Was noch? Von der Rad-Infrastruktur will ich jetzt mal nicht anfangen, denn da kann eigentlich jede Stadt (in Deutschland) gegen Münster nur verlieren. Auch, wenn auch da nicht alles perfekt ist, aber wenn ich jetzt den Vergleich habe, weiß ich nicht, wie ich mich in Münster überhaupt über irgendetwas aufregen konnte in der Beziehung.

    Also ja, es ist schon ein Unterschied. Aber ich meine das bewusst völlig wertfrei – es ist eine andere Stadt und natürlich sind Städte verschieden. Manchmal habe ich bei der Frage das Gefühl, die Leute erwarten, ich hätte einen Kulturschock erlitten mit meinem Umzug nach Dortmund. Dabei fühle ich mich hier seit dem ersten Tag zuhause.

    Das liegt sicherlich zu einem guten Teil daran, dass ich eine wunderschöne Wohnung gefunden habe, mich so sehr darauf gefreut habe und es jetzt so sehr genieße, nach den doch sehr beengten Wohnverhältnissen in Münster jetzt so viel mehr Platz zu haben. Eine Küche, die diesen Namen auch verdient, mit einem Backofen für Aufläufe, Kuchen und all die Dinge, die ich vorher nicht machen und essen konnte. Ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer – so viel Platz für Bücher, so viel Platz für Deko. Nicht, dass ich jetzt alles zustellen und vollmüllen würde, ich genieße auch leere Flächen sehr. Aber hier habe ich das Gefühl, für alles, was mir wichtig ist, ausreichend Platz zu haben, ohne alles zu stapeln, zu falten, zu klappen und möglichst platzsparend wegzupacken und gleichzeitig so, dass man möglichst einfach schnell drankommt.

    Ich bin sehr glücklich, eine Wohnung in super zentraler Lage gefunden zu haben, sodass es mit dem Fahrrad ein Klacks ist zur Arbeit und in die Stadt, zum Chor und zum Einkaufen. Nur der Weg zum Sport ist etwas weiter und dass Dortmund eine Großstadt ist, merkt man daran, dass es von einem Stadtteil zu einem anderen auch mal eine halbe Stunde Radfahrt (und länger) sein kann. Und, dass es S- und U-Bahnen gibt – auch, wenn es dann doch „nur“ Dortmund ist und nicht die Tube in London oder die Métro in Paris, fühle ich mich gleich ganz weltstädtisch, wenn ich damit unterwegs bin.

    Auch bei der Arbeit geht es jetzt anders zu als vorher. Meine Aufgaben sind andere, die Abläufe sind andere, die Herausforderungen sind andere. Auch das habe ich aber ja so erwartet und finde das weder schlimm noch fand ich es schwierig mich einzufinden. Ich bin von allen Seiten sehr herzlich empfangen worden, ich habe schon so viele und lerne noch immer mehr neue Leute kennen, komme mit Themen und Projekten in Berührung, von denen ich zum Teil noch nie gehört oder keine Ahnung davon habe, aber finde es toll, neues kennenzulernen und dazu zu lernen.

    Ein (neues) Privatleben baue ich mir gerade langsam auf. Auch wenn es auch aus Dortmund nur zwei Stunden Zugfahrt bis nach Hause sind, bin ich deutlich seltener dort als vorher – weil der Weg ein wenig länger ist, weil ich gelegentlich auch am Wochenende arbeite oder Termine habe und weil mir in meiner Wohnung nicht länger aus Platzmangel die Decke auf den Kopf fällt, sondern ich auch gerne einfach mal ohne Pläne hier bin, backe, in Ruhe koche und Dortmund erkunde. Seit diesem Jahr singe ich nun wieder in einem Chor, gehe zum Sport und tue mein Möglichstes, auch außerhalb der Arbeit ein paar Leute kennenzulernen – da merkt man jetzt erst einmal, wie viel leichter und schneller das im Studium ging.

    Ein Unterschied? Ja, viele Unterschiede. Aber allesamt positiv – oder doch zumindest nicht negativ. Lässt man den Auszug von zuhause außen vor, war das jetzt schon mein dritter Umzug, nach Trier, Bielefeld und Münster ist Dortmund die vierte, neue Stadt, die ich alleine entdecke und nachdem mir der erste Aus- und Umzug doch (wenn auch mit Verspätung, so etwa nach dem ersten halben Jahr) noch wirklich schwer gefallen ist, finde ich es mittlerweile total schön und spannend, neue Städte und Umgebungen kennenzulernen, mit all ihren eigenen Eigenheiten, neue Gewohnheiten aufzubauen und mich einzubringen und anzupassen an das Leben in einer neuen Stadt. Es ist immer wieder ein Anfang – dem vielleicht nicht unbedingt ein ‚Zauber‘, aber doch immer viele aufregende, manchmal unverständliche, gelegentlich amüsante, aber immer schöne Momente innewohnen.